Notfell: Labrador – Mix “Tango” sucht spezielles Zuhause

Von admin am 24. Februar 2015

 
-stammt aus ungarischer Tötungsstation
-7 Jahre alt
-gechipt, geimpft, entwurmt, unkastriert, stubenrein
-leinenführig
-kann Grundkommandos
-kann unter bestimmten Voraussetzungen alleine bleiben
-ist absolut nicht mit anderen Hunden verträglich

Tango ist ein freundlicher Hund, der alle Menschen total toll findet. Egal ob fremd oder nicht, Tango liebt es zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Ein richtiger Kuschelhund! Er lässt sich überall anfassen und auch Futter wieder aus dem Maul nehmen.

Im Haus verhält Tango sich ruhig und entspannt. Er bellt nicht, ist aber aufmerksam wenn etwas Außergewöhnliches passiert.

Draußen ist Tango genau so lieb. Er ist leinenführig und hat auch gelernt auf dem Gehweg zu laufen.
Sein Problem sind andere Hunde. Auf diese reagiert er mit und ohne Leine aggressiv und will beißen. Nach mehreren Einschätzungen würde er tatsächlich bis aufs Blut kämpfen. Auf Grund dessen ist er an einen Maulkorb gewöhnt, den er mittlerweile ganz gut akzeptiert.

Ein großes Problem ist Tangos Freiheitsdrang. Ist er alleine versucht er auszubrechen. Das gelingt ihm z.B durch Türen öffnen. Sind die abgeschlossen versucht er es weiter und versucht Fenster zu öffnen. Das ist ihm bereits gelungen. Danach aus dem Fenster zu springen (auch in den Obergeschossen) macht ihm nichts aus. Bis jetzt ist ihm dabei zum Glück nichts passiert. Natürlich halten auch tiefere Zäune und Gartentore ihn nicht davon ab auszubüchsen wenn man unachtsam ist.

Schafft er es nicht auszubrechen macht er gerne aus Langeweile (?), Trotz (?) etwas kaputt. Er zerkleinert dann Bücher, Kartons, Tüten, beißt aber zum Glück nicht in Möbel. 

Tango braucht hundeerfahrene Menschen, die ihm primär ganz viel Liebe schenken. Er ist seelig wenn er Körperkontakt haben darf. Seine Menschen müssten viel mit ihm an seiner Hundeaggression arbeiten, sich aber bewusst sein, dass sich das Problem eventuell nicht gravierend bessern lässt.
Auch auf seine Ausbruchversuche muss sein neues zu Hause eingestellt sein, sonst kann es lebensgefährlich werden. Ein richtiger Zaun um das Haus, gesicherte Fenster und Türen oder eine sehr ländliche Umgebung wären optimal.

Klingt kompliziert, ist es auch, aber vielleicht nicht unmöglich?! Ich gebe zu, der Hund hat mich mehrfach in den Wahnsinn getrieben, durch seine liebenswerte Art aber jeglichen Ärger sofort verfliegen lassen. Er ist so ein lieber, toller Kerl, der sein perfektes, angepasstes, etwas außergewöhnliche Heim sucht.

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gern unter:
violetta.puetz@gmx.net

                                     

Schreibe einen Kommentar