Samstag klingelte unser Telefon und es meldete sich Volker mit dem Bemerken, er und seine Familie seien langjährige Rinler gewesen und würden sich gern einmal ein persönliches Bild vom Tierhof Straelen machen, ob das möglich sei. Wir erklärten, dass ein Besuch bei uns natürlich kein Problem sei.  

Gesagt, getan, für einen Berufskraftfahrer kein Problem sich mal kurz entschlossen mit einem Kofferraum voller Futterspenden auf den Weg nach Straelen zu machen.

Zunächst einmal packten wir das Auto aus, was da zum Vorschein kam… seht selbst!

  

Nun sollten die "Drei" unter anderem den von RiN übernommenen Labrador Merten kennen lernen. Zur Erinnerung: Laut Aussagen im rinschen Wohnzimmer ist Merten nicht therapierbar, aus der Vermittlung zurückgekommen, mit Zwangsmitteln gefügig gemacht worden und fristet sein Dasein im Zwinger. 

Die Begrüßung erlebten Toska, Volker und Svenja hautnah und sie mussten mehr als schmunzeln, über das, was im rinschen Wohnzimmer über Merten geschrieben wurde! Aber seht selber, unter welchen unwürdigen Bedingungen der arme Merten bei uns sein Leben fristen muss. Wir denken, dass die Bilder für sich sprechen!!!

 

Wir durften eine super nette, tiervernarrte Familie kennen lernen, die mit Herzblut und Einsatz für die Tiere unterwegs war und sicherlich auch weiterhin ist. Wir möchten uns auch im Namen unserer Schützlinge ganz herzlich für die großzügige Futterspende bedanken!!! 

 

Die Ex-Rinler, die wir bisher persönlich kennen lernen durften, sind wirklich engagierte und herzliche Menschen, die heute selbst über sich sagen, dass sie unter dem Aspekt, einfach nur Gutes für die Tiere leisten zu wollen, über viele Dinge blauäugig hinweg gesehen haben und im Nachhinein fassungslos darüber sind, was sich auf ihrem und dem Rücken der Tiere alles so abgespielt hat und wie bei diesem Verein "Unbequemes" entsorgt wird. Von einem Danke für das, was man im Laufe der Zugehörigkeit für den Verein aus eigener Kraft und oft genug aus eigener "Tasche" geleistet hat, mal ganz zu schweigen.

Wir sind auf jeden Fall froh und dankbar, dass wir Euch – Toska, Volker und Svenja – kennen gelernt haben und freuen uns auf Euren nächsten Besuch, bei dem dann auch Marcel dabei sein wird!