{"id":3574,"date":"2011-02-15T22:05:09","date_gmt":"2011-02-15T22:05:09","guid":{"rendered":"http:\/\/tierhof-straelen.de\/wp\/?p=3574"},"modified":"2011-02-17T07:05:46","modified_gmt":"2011-02-17T07:05:46","slug":"feucht-illegaler-hundehandel-polizei-stoppte-zwei-transporte-aus-rumanien-und-ungarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tierhof-straelen.de\/wp\/?p=3574","title":{"rendered":"Feucht: Illegaler Hundehandel &#8211; Polizei stoppte zwei Transporte aus Rum\u00e4nien und Ungarn"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellpadding=\"1\" cellspacing=\"1\" style=\"width: 100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Neues von ZERGportal<br \/>\n\t\t\t\t+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<\/p>\n<p>Die Polizei in Feucht hat am Wochenende zwei Hundetransporte gestoppt. Neun Welpen wurden nach einer Nonstop-Tortur von mehr als 26 Stunden aus einem dunklen Sprinter befreit. Zehn weitere Hunde wurden unter Quarant&auml;ne gestellt.<\/p>\n<p>Als die Polizisten die T&uuml;ren des wei&szlig;en Sprinters &ouml;ffnen, schl&auml;gt ihnen Gestank entgegen. Die Welpen jaulen erb&auml;rmlich und springen an den Gittern hoch. Freitagmorgen wurden sie ersten Erkenntnissen zufolge im rum&auml;nischen Bukarest in einen zum Hundetransporter umgebauten Sprinter gesetzt, in doppelst&ouml;ckige Holzverschl&auml;ge.<\/p>\n<p>Nach mehr als 26 Stunden Fahrt in vollst&auml;ndiger Dunkelheit und ohne jede Bel&uuml;ftung wurde der Transport von der Feuchter Verkehrspolizei auf der A9 gestoppt. &quot;Die Welpen sind durch den Wind&quot;, sagt Elke Spengler-Wieber, Amtstier&auml;rztin im N&uuml;rnberger Land, die von der Polizei gerufen wurde.<\/p>\n<p>Kein Wasser, kein Licht, keine Bel&uuml;ftung, keine M&ouml;glichkeit zu urinieren: Auf die beiden Fahrer des illegalen Hundetransports &#8211; sie hatten keine Transportgenehmigung &#8211; kommt ein Verfahren wegen Versto&szlig;es gegen das Tierschutzgesetz zu. Gegen eine Sicherheitsleistung l&auml;sst die Polizei die M&auml;nner gehen. Sie gaben unumwunden zu, dass sie gut an den Transporten verdienten.<\/p>\n<p>Unter Quarant&auml;ne<\/p>\n<p>Nur ein paar Stunden sp&auml;ter entdeckt die Polizei an der Rastanlage Feucht-West an der A9 einen Lkw mit 14 Hunden. Eine Organisation, die eigenen Angaben zufolge Tieren in Not hilft, hat Hunde aus Ungarn eingef&uuml;hrt. Wieder sto&szlig;en die Beamten auf Unstimmigkeiten. &quot;Die Dokumente haben nicht gepasst&quot;, sagt Ralf R&ouml;ssel von der Fahndungsgruppe. Es ist unklar, ob die Tiere &uuml;berhaupt geimpft sind. Zehn Tiere werden unter Quarant&auml;ne gestellt.<\/p>\n<p>Der illegale Hundehandel floriert. Vor allem aus Osteuropa werden massenweise Welpen importiert und in Deutschland verkauft. Die Gesch&auml;fte mit der Ware Hund haben Ausma&szlig;e angenommen, die die Polizei von mafia&auml;hnlichen Strukturen und organisierter Kriminalit&auml;t sprechen l&auml;sst. &quot;Da bleibt richtig Geld h&auml;ngen&quot;, f&auml;hrt R&ouml;ssel fort. Der Markt ist da. Die Hunde werden im Internet angeboten, oft mit einer Mitleid erregenden Schicksalsgeschichte. Gutgl&auml;ubige Tierfreunde greifen zu in der Annahme, den Vierbeinern etwas Gutes zu tun. Die meisten w&uuml;rden sich gar nicht klar machen, unter welchen Bedingungen die Tiere hierher transportiert w&uuml;rden, sagt Veterin&auml;rin Spengler-Wieber. So manche Organisation, die im Namen des Tierschutzes auftritt, spielt dabei eine fragw&uuml;rdige Rolle. Manchmal beschleicht die Ermittler das Gef&uuml;hl, dass es der einen oder anderen Gruppe weniger ums Retten von Tieren geht, sondern lediglich um den Profit, der sich aus kleinen Welpen schlagen l&auml;sst.<\/p>\n<p>Einige der rum&auml;nischen Mischlingshunde, deren Transport die Polizei gestoppt hat, werden von einer Organisation in Franken f&uuml;r je 280 Euro im Internet angeboten. Eine Frau, die f&uuml;r diese Organisation arbeitet, holt die etwa drei Monate alten Tiere bei der Polizei in Feucht ab und verfrachtet sie vom Sprinter in Hundeboxen. &quot;Wir arbeiten mit den Rum&auml;nen zusammen&quot;, sagt sie. Die schlechten Transportbedingungen lassen sie offenbar kalt. Darauf angesprochen antwortet sie, dass sie das noch nie so erlebt habe, um dann das Gespr&auml;ch abzubrechen.<\/p>\n<p>F&uuml;r den Verkauf gez&uuml;chtet<\/p>\n<p>Ein Mann, der ebenfalls auf die Tiere aus Rum&auml;nien gewartet hat und nun im Hof der Polizei steht, versteht die Aufregung nicht. &quot;Da unten verrecken sie. So haben sie fast 30 Stunden Fahrt hinter sich, daf&uuml;r sitzen sie dann in Deutschland auf dem Sofa vor dem Fernseher.&quot; S&auml;tze, bei denen Amtstier&auml;rztin Dr. Elke Spengler-Wiebe genervt die Augen verdreht. Schlie&szlig;lich werden die Welpen unter katastrophalen Bedingungen eigens f&uuml;r den Verkauf gez&uuml;chtet. H&uuml;ndinnen w&uuml;rden in Rum&auml;nien auf der Stra&szlig;e eingefangen und zu Geb&auml;rmaschinen umfunktioniert.<\/p>\n<p>Echter Tierschutz w&auml;re, die Tiere kastrieren zu lassen, entgegnet die Veterin&auml;rin. Jede Woche fahre ein Transporter in Bukarest los, sagten die rum&auml;nischen Fahrer bei der Polizei aus. Veterin&auml;rin und Polizei bekommen nur einen Bruchteil des illegalen Hundehandels mit. Kaum haben sie einen Transporter aus dem Verkehr gezogen, f&auml;hrt irgendwo schon ein anderer los.<\/p>\n<p>Quelle Nordbayern:<br \/>\n\t\t\t\t\thttp:\/\/www.nordbayern.de\/nuernberger-nachrichten\/region-bayern\/illegaler-handel-mit-welpen-floriert-1.864300<\/p>\n<p>+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br \/>\n\t\t\t\t\thttp:\/\/ZERGportal.de<br \/>\n\t\t\t\t\tDas Tierschutzportal f&uuml;r Tiere in Not<br \/>\n\t\t\t\t\t&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\n\t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues von ZERGportal +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Die Polizei in Feucht hat am Wochenende zwei Hundetransporte gestoppt. Neun Welpen wurden nach einer Nonstop-Tortur von mehr als 26 Stunden aus einem dunklen Sprinter befreit. Zehn weitere Hunde wurden unter Quarant&auml;ne gestellt. Als die Polizisten die T&uuml;ren des wei&szlig;en Sprinters &ouml;ffnen, schl&auml;gt ihnen Gestank entgegen. 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