Labrador-Mix zu Tode geschleift – Unfallfahrzeug gefunden

Von TT am 21. Februar 2012
Die Fahndung nach dem Fahrzeug, mit dem am Freitag, den 10. Februar 2012 ein Hund nach einer Kollision zu Tode geschleift worden war, hatte Erfolg. Bei einer akribischen Absuche des westlichen Stadtgebiets entdeckten Beamte des Polizeireviers Weinheim das Auto, nach dem seit vergangenen Freitag gefahndet worden war. Unfallspuren gesichert, die von der Kollision mit dem Hund stammen dürften, wurden gesichert. Weiterlesen

Das war passiert:
…21.20 Uhr: Die lebhafte Hundedame reißt sich beim Gassi gehen in der Pappelallee von der Leine los. Sie läuft auf die Fahrbahn, wird von einem „Ford Ka“ erfasst, unter der Fahrzeugfront eingeklemmt und mitgeschleift.
Unfassbar! Anstatt anzuhalten, schleift der unbekannte Fahrer „Emma“ zwei Kilometer mit, lässt das schwer verletzte Tier dann an einer Tankstelle liegen….Weiterlesen

Gericht bestätigt Veterinäramt – Wo beginnt Animal Hoarding?

Von TT am 18. Februar 2012
AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
17. Februar 2012
Gericht bestätigt Veterinäramt +++ Wo beginnt animal-hoarding?

Saarlouis (VG) – Werden mindestens drei fortpflanzungsfähige Hündinnen gehalten werden oder es erfolgen mindestens drei Würfe pro Jahr, kann man regelmäßig von einer Hundezucht ausgehen. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht des Saarlandes mit Beschluss vom 08.02.2012 entschieden und damit den Eilantrag mehrerer Tierhalter zurückgewiesen, mit dem diese die Aussetzung zweier tierschutzrechtlicher Anordnungen erreichen wollten (Az.: 5 L 48/12).
Die Antragsteller halten auf ihrem 26 ar großen Areal in Nunkirchen ca. 50 Hunde, 6 Katzen, 4 Pferde, 1 Lama, 1 Waschbär und verschiedene weitere Tiere. Im Rahmen einer zuvor gerichtlich angeordneten Durchsuchung stellten die Amtstierärzte fest, dass mehr oder weniger alle Orte, an denen die Tiere gehalten wurden, stark mit Kothaufen und Urinlachen verdreckt und viele Tiere vernachlässigt waren. Allein im Wohnhaus befanden sich 26 Hunde, 6 Katzen, 1 australische Echse, 4 Boa Constrictor, 2 Hamster, 1 Tigerpython, 1 Vogelspinne sowie Ratten und Mäuse als Futtertiere für die Boas.
Die Tierschutzbehörde hat die Halter aufgefordert, die gewerbliche Zucht mit Hunden sofort einzustellen und alle Tiere ab sofort tierschutzgerecht zu halten. Des Weiteren wurde die Duldung von Nachkontrollen auch im Wohnbereich des Hauses angeordnet. Weil solche Anordnungen trotz eingelegter Rechtsmittel sofort zu befolgen sind, haben die Tierhalter das Verwaltungsgericht angerufen.
Das Gericht hat den Eilantrag zurückgewiesen: Eine Hundezucht liege regelmäßig bereits vor, wenn mindestens drei fortpflanzungsfähige Hündinnen gehalten würden oder mindestens drei Würfe pro Jahr erfolgten. Wer so viele Tiere halte, könne auch zur Führung eines Bestandsbuches verpflichtet werden. Dass die Antragsteller allen ihren Hunden regelmäßig Auslauf im Rahmen von Spaziergängen gewähren, haben die Richter für kaum vorstellbar gehalten. Die Behauptung, die Aufenthaltsbereiche aller Tiere würden täglich gereinigt, sei durch das Ergebnis unangekündigter behördlicher Kontrollen widerlegt worden. Lamas und Waschbären dürften grundsätzlich nicht allein gehalten werden. In jedem Fall seien die Haltungsbedingungen für Lama und Waschbär zu klein und nicht artgerecht. Nachkontrollen auch im Wohnbereich der Antragsteller seien rechtlich geboten, nachdem bei der Durchsuchung erklärt worden sei, es gebe keine weiteren Tiere, und dann im Schlafzimmerschrank eine trächtige Hündin und im Ehebett zwei Welpen gefunden worden seien. Sollten die Betroffenen den Bestand an fortpflanzungsfähigen Hündinnen nicht auf zwei reduzieren, dürfe die Tierschutzbehörde ihnen die überzähligen Tiere wegnehmen.
Trete durch die getroffenen Maßnahmen keine Besserung ein, müsse die Veterinärbehörde erwägen, ob die Tierhalter als sogenannte Tierhorter (“animal hoarding”) zu qualifizieren seien, denen regelmäßig nur mit einem generellen Haltungsverbot begegnet werden könne.
Der Beschluss ist nicht rechtskräftig. Er kann mit der Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes angefochten werden.
(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
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Memories

Von TT am 14. Februar 2012
Wenn unsere Liebe einen Weg zum Himmel fände
und unsere Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen
und euch wieder zurückholen.

Bobby – geb. ca. 1992, gestorben am 13.02.2012

Von TT am 14. Februar 2012

Bobby,

geb. 1992, gestorben am 13.02.2012
Der letzte Gang
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun musst – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehen -
Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
Lieber Bobbele,
im Sommer 2002 kamst Du als erster Hund zu uns auf den Tierhof Straelen. Fast zehn Jahre durften wir gemeinsam verbringen. Bis auf eine OP vor einigen Jahren warst Du immer gesund, gut drauf und hast Dir Dein Selbstbewusstsein und Deinen Stolz bis zum Schluss bewahrt. Mit Dir geht auch ein Teil der Lebensgeschichte unseres Tierhofes. Wir sind unendlich traurig, aber auch glücklich, dass Du ein so stattliches Alter erreichen durftest.
Deine Rudelkumpanen werden Dich auch ganz arg vermissen. Gute Reise “stolzer Krieger” und grüß Deinen Kumpel Pablo von uns allen, wenn Du ihn jetzt wieder triffst.
Bobby
war ein ca,. 1992 geborener Mischling, der als erster Hund im Juli 2002 zu uns nach Straelen kam. Bobby lebte zuvor in einem zugebretterten Verschlag und bekam unregelmäßig Futter (besser: Brot) reingeworfen. Als er zu uns kam, wog er gerade einmal 16 kg! So war auch nachzuvollziehen, dass er sich anfangs nicht sehr witzig verhielt, wenn ihm sein Futter gereicht wurde. Allein auf seine Futterschüssel zu gucken oder in der Nähe zu stehen, war eine Todsünde. Auch in diversen anderen Situationen, zeigte er “Biss”, wenn ihm was nicht in den Kram passte. Bobby entwickelte im Laufe der Zeit super, allerdings nahm er zwar von Fremden mit Begeisterung Leckerchen, aber sobald dieses verschlungen war, zeigte er Besuchern sofort sein zweites Gesicht. Mittlerweile war der Senior absolut umgänglich geworden, aber dennoch hat Bobby seinen starken Charakter bis zum letzten Tage beibehalten, auch wenn er aufgrund seines unglaublichen Alters natürlich körperlich stark abbaute.
Bobby lebte hier mit DJ und Mausi zusammen und verstand sich auch super mit all seinen Kumpanen von nebenan (Sunshine, Reaggae, Lilly und Ernie) im Auslauf.
Wir sind dankbar für jeden Tag, den Bobby noch bei uns sein durfte.

Angel und Duke – zwei Neufundländer

Von TT am 13. Februar 2012

 

WIR SUCHEN DRINGEND EINE FAMILIE

 

Angel & Duke melden sich persönlich zu Wort.

Mein Name ist „ANGEL“, ich bin gerade 4 Jahre geworden und mein bester Freund heißt „DUKE“. Er ist ein aufgeweckter Junge, lebendig und am liebsten sucht er sich seine Aufgaben selbst aus. Einer unserer Selbstgesuchten Lieblingsaufgaben ist: „schmusen bis zum einschlafen“. DUKE wird diesen Monat zwei Jahre alt und wir sind beide kastriert. Wir würden uns wünschen, dass wir DUKE`S zweiten Geburtstag in unserem neuen zu Hause feiern könnten. Und was braucht man für eine gelungene „Neufigeburtstagsparty“? Eine nette Familie, einen Garten und liebende Hände => wären echt toll.

Wir haben sogar Papiere von allerbester Abstammung, es hat uns nur leider nichts genutzt, wie so vielen unserer Neufikollegen. Die meisten von Ihnen haben Papiere, tolle Ahnen etc. und… verkauft und aus dem Sinn. So sieht es leider immer öfter aus.

Derzeitig leben wir auf einer Pflegestelle und warum? Das erzählen wir jetzt.

Unser ursprünglicher Besitzer konnte uns nicht mehr ausreichend versorgen, wir lebten abgetrennt von der Familie und unser Schlafplatz war auch unser Klo. Neufundländer in Not bekam einen Anruf und es wurde um Hilfe gebeten. Tatsächlich kam ein ehrenamtlicher netter Mann und holte uns ab……niemand schaute uns hinterher, als wir ins Auto eingeladen wurden.

Wir wurden ungepflegt, mit entzündeten Augen und Ohren in einem bedenklichen Zustand vorgefunden. Ich konnte nur beschwerlich laufen und hatte Schmerzen beim ablegen. Dukes Urin stank und es schien, als wenn ihm dieser aus der Bauchdecke herauslief. Der Zustand von Duke und mir war so bedenklich, dass wir noch am späten Abend in die Tierklinik fuhren.
Dann folgten eine Reihe von Untersuchungen, Blutentnahme, Röntgen, Ultraschall etc.

Wir hatten beide hochgradig Bindehautentzündung, Pilze in den Ohren, offene Stellen auf der Haut, zu wenig Muskulatur und und und. Ich habe mir wohl vor langer Zeit einen Kreuzbandanriss zugezogen, der aber nie behandelt wurde. Da kamen wohl auch meine großen Schmerzen her. Nach langen Beratungen mit meiner derzeitig behandelnden Ärztin, wurde nicht zu einer Operation geraten, sondern dazu, dass meine Hüfte und meine Gesamtmuskulatur sich stabilisieren sollen. Jetzt fühle ich mich schon viel besser und bekomme nun erstmal Medikamente.

Spazieren gehen macht mir jetzt wieder richtig Freude. DUKES Problem mit dem Pipi machen wurde auch gelöst. Sein Penis war mit dem Bauchfell verwachsen, ebenso waren die Hinterläufe mit verkotetem Fell verklebt. Er musste komplett im hinteren Bereich geschoren werden. Nun kann er endlich wieder richtig laufen und sein Beinchen heben. Unsere seelischen Wunden sind auch noch immer nicht ganz verheilt. Wir sind wohl das, was man verwahrloste Hunde nennt. Ansonsten brauchen wir sicherlich noch ein wenig Pflege, Erziehung und Betreuung, aber vor allem liebe Menschen, damit wir wieder Vertrauen fassen können. DUKE ist liebevoll, wenn auch stürmisch. Unsere neuen Besitzer sollten wissen, dass er von seiner emotionalen Entwicklung mehr Welpe ist, als ein Junghund. Ich liebe ihn so wie er ist, er gibt mir die Kraft um wieder gesund zu werden. Und deshalb wünschen wir uns auch ein Lebenlang zusammen bleiben zu dürfen.
Wer ein warmes „Sofaplätzchen“ für uns hat, kann sich gerne melden.

Eure ANGEL mit Freund DUKE

Liebe Interessenten für Duke & Angel,

jeder Tag auf einer Pflegestelle ist für unsere Bären ein verlorener Tag. Weil diese nie ein richtiges zu Hause ersetzen kann. Es ist eine Übergangszeit, die wir versuchen für unsere in Not geratenen Bären so schön wie möglich zu machen. Nicht nur die Versorgung kostet viel Zeit und Mühe, sondern auch die Vermittlungsgespräche mit potenziellen Interessenten. Damit die Vermittlung effektiv sein kann, möchte ich mir vorab erlauben, hier grundsätzliche NO GO`S zu kommunizieren. Denn Vermittlungsgespräche die Gehaltlos sind kosten viel Zeit, die wir lieber unseren Bären schenken.

NEIN,

- Duke wird nicht ohne Angel vermittelt und umgekehrt.
- wir setzen auch keine unserer Hunde in Autos die an unserer Haustür vorbei fahren, zum Beispiel Richtung Schottland.
- eine Vermittlung ist ausgeschlossen, bei dem leisesten Verdacht von Außenhaltung, Kettenhaltung und/oder Zwingerhaltung.
- Neufundländer- in Not, trägt selbstverständlich nicht ein Lebenslang nach der Vermittlung alle Futter und Tierarztkosten.
- die Beiden können derzeitig auch nicht als Therapiehunde eingesetzt werden, da sie selber noch einer seelischen Therapie bedürfen.
- sie werden auch nicht an Einrichtungen gegen Spendenquittungen abgegeben, sprich an juristische Personen.
- die beiden werden auch nicht über Dritte vermittelt.

Selbstverständlich werden DUKE & Angel von uns persönlich in das neue zu Hause gebracht und sollten vorab auf unserer Pflegestelle besucht werden! Und da die Kette der notwendigen Versorgung nicht abzureißen scheint, wären wir sehr glücklich über Spenden um Angel & Duke`s weitere Versorgung auch zukünftig gewährleisten zu können. Eine Mitgliedschaft kann auch auf lange Sicht eine kontinuierliche Hilfe sein für alle Bären die in Not geraten.

KONTAKT:

Pflegestelle BÄRENFARM
Bianca Kowalski
Tel.: 0177/3457105
 

 

Gina

Von TT am 13. Februar 2012

 

 

Gina, eine knapp sechsjährige Bullterrier-Mixhündin verlor aufgrund von Obdachlosigkeit ihrer Besitzerin ihr Zuhause und kam über ein Tierheim aus dem Nachbarkreis im Januar zu uns. Gina wurde von einem anderen Tierheim vermittelt, die allerdings ihre Aufnahme ablehnten. Gina ist eine ganz süße und gut erzogene Maus, die nicht unbedingt sofort mit jeden Fremden "warm" wird.

Durch die Vermittlungshilfe von "Bullterrier in Not", meldete sich bei uns eine Dame mit jahrelanger Hundeerfahrung, deren Hündin verstorben war. Beim Besuchstermin wurden uns von ihr schon direkt alle erforderlichen Haltergenehmigungen vorgelegt und nach dem gegenseitigen "Warmwerden" durfte Gina glücklicherweise nach nur kurzem Aufenthalt bei uns, ihr neues Sofaplätzchen beziehen.
 

DANKE an das neue Frauchen von Gina, die Anlagehunden aus den Tierheimen immer wieder eine Chance gibt, an Claudia Schürmann von Bullterrier in Not für die Vermittlungshilfe und nicht zu vergessen an Gabi Wettläufer vom Tierheim Wesel, die sich für Gina stark gemacht hat.

 

Kara und Mausi – Hund und Katz im Glück

Von TT am 13. Februar 2012

 

 

Kara und Mausi

Kara wurde in ihrem fünfjährigen Leben schon zum Wanderpokal. Ihr letztes Zuhause verlor sie aufgrund von Trennung der Besitzer. Karas Frauchen fand zwar mit Kind eine neue Bleibe, der Hund war jedoch unerwünscht, so dass Kara im Oktober 2011 bei uns einzog.

Nun hatte sie das große Glück ein neues Zuhause bei tollen Menschen zu finden, die vor langer Zeit unserer Katze "Mausi" auch schon ein Sofaplätzchen geschenkt haben. Sandra und Roland waren auf der Suche nach einem kinderlieben und katzenverträglichen Hund; es sollte ein Rüde und kein Schäferhund werden. Dennoch entschlossen sie sich, Kara kennen zu lernen, da die Schäferhündin die gewünschten Eigenschaften von Hause aus mitbrachte. Bei den persönlichen Besuchen ist es dann doch passiert: Liebe auf den ersten Blick! Wir freuen uns, dass unsere Kara ein so tolles neues Zuhause gefunden hat.
 

  Hallo liebes Tierhof-Team
Wir möchten uns nochmal bedanken,für den
besten Hund der Welt!!!!!!!!! Emma (Kara)
ist perfekt!! Sie ist mit allem und jedem
verträglich,versucht nur zu gefallen und
erobert hier alle Herzen (außer der
Katzenherzen!).Wir können schon ohne Leine
mir Ihr spazieren gehen. Zugegeben sie
schläft etwas viel \:\-\). @ Jörn: Sportlich???
Naja,kommt vielleicht noch. Wir sind
jedenfalls überglücklich und es läuft
bestens!
Lieben Gruß
Roland,Emma(Kara),Fetti(Mausi),Lena und
Sandra

 

Pressemitteilung zum Illegalen Welpenimport

Von TT am 9. Februar 2012

Anlässlich des beschlagnahmten Welpentransportes von Nürnberg/Erlangen gibt die Bayrische Landestierärztekammer folgende Pressemitteilung heraus:

"Nur Tierliebhaber können qualvolle Welpen-Transporte stoppen"

pm-bltk-welpen

 

Böser Fall von Aussetzen eines Hundes – Täter gesucht

Von TT am 9. Februar 2012

 

 

 

Böser Fall von Aussetzen eines Hundes- Täter gesucht

 

Wir bitten Sie heute um Hilfe bei einem Fall, der uns seit vielen Wochen beschäftigt und den wir gerne mit Hilfe der Bevölkerung aufklären möchten:

Am 09.01.2012 erhielt unser Notdienst die Information, dass in Belgershain in der Bahnhofstraße ein Hund angebunden sei. Tatsächlich saß dort vor einem verwilderten Gelände an einer alten Schranke angebunden ein mittelgroßer Hund mit Beißkorb und Leine, ganz offensichtlich ausgesetzt. Der Hund hatte Todesangst und konnte nur mit großer Mühe ins Tierheim gebracht werden. Dort im Zwinger wurde er vom Beißkorb befreit und ehe man ihn anfassen konnte, war er in absoluter Panik in Windeseile über die 2,20 m hohen Zwingergitter geklettert, ebenso über alle Tierheimzäune und lief weg. Was dann folgte war für den armen Kerl eine wahre Tortur: Er wurde immer wieder in Belgershain in der Nähe der Stelle gesehen, an der er ausgesetzt wurde. Sobald ein Mensch in seine Nähe kam, lief er in Panik davon, an ein Einfangen war nicht zu denken. Ungezählte Male wurden die Tierheimmitarbeiter im Laufe der nächsten Woche gerufen, da der Hund gesichtet wurde, teilweise in Grundstücken war; aber jedes Mal lief er in großer Angst und Panik davon. Wir machten uns große Sorgen und beschlossen deshalb eine Hunde-Lebendfalle aufzustellen, die das Tierheim extra für solche Fälle kaufte. Drei Wochen lang fuhren täglich 3x Mitarbeiter und Ehrenamtliche an die Falle, um zu schauen, ob der Hund endlich darin sei und stellten immer wieder Futter in die Falle. Nach 3 Wochen wurde der Hund nicht mehr gesehen und wir mussten vom schlimmsten ausgehen. Es waren inzwischen viele Tage und Nächte lang Temperaturen um die Minus 20 Grad; der Hund war vermutlich nahe am erfrieren und/oder verhungern.
Endlich, als wir kaum noch Hoffnung hatten kam am 06. Februar die Nachricht, dass eine Frau in Belgershain einen verletzten Hund gefunden und eingefangen hatte. Endlich die Erlösung für den armen Kerl- er wurde ins Tierheim geholt und ist endlich in Sicherheit- nach 4 Wochen!!. Aber der Zustand des Hundes ist schlimm: Sein Besitzer hatte dem Hund vor dem Aussetzen ein Geschirr angelegt, welches so eng saß, dass er sich unter den Vorderachseln starke Verletzungen beigefügt hatte. So führte sein erster Weg zum Tierarzt, wo die tiefen Wunden operativ versorgt werden mussten. Außerdem war er halb verhungert und unterkühlt. Hoffen wir, dass er sich bald von seinen Strapazen erholt. Wir tun auch weiterhin für den Hund, was in unseren Möglichkeiten steht, angefangen von allen notwendigen Tierarztbehandlungen, über Spezialfutter und Zuneigung.

Nun sind wir sehr daran interessiert, dass der Mensch, der diesem Hund mit einer Skrupellosigkeit dieses Leid zugefügt hat, bestraft wird. Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat. Wir bitten deshalb die Bevölkerung um Mithilfe: Wer kennt diesen (recht auffälligen) Hund (ca. 40 cm Rückenhöhe, dreifarbig braun-schwarz-weiß und männlich, ca. 1 – 1 1/2 Jahre jung) wer weiß wem er gehörte bzw. wo er gehalten wurde. Informationen nimmt das Tierheim, auch vertraulich, entgegen unter Tel. 0177-5543512, per e-mail THOelzschau@aol.com  oder direkt im Tierheim. Helfen Sie mit, damit so etwas nicht ungesühnt bleibt und der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann.

Danke, Tierheim Oelzschau

Tierquäler schlitzte Hund in Duisburg-Hochheide den Bauch mit Messer auf

Von TT am 8. Februar 2012

Duisburg. Eine grausige Entdeckung machte am Dienstagabend eine Spaziergängerin in Duisburg: Sie entdeckte einen 25-Jährigen, der vor einem toten Hund kniete: Der Mann hatte dem Mischling mit einem Messer den Bauch aufgeschlitzt.

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