Aktionen des Tierhofes Straelen und in NRW

UPDATE: 25.10.2014

Unsere drei Neuankömmlinge haben sich wunderbar eingelebt. Anfängliches Sorgenkind Handsome hat gut an Gewicht zugelegt, bezgl. seiner Lungen- und Herzkrankheit ist er medikamentös super eingestellt und die Offenstallhaltung bekommt ihm gut. Bilder unserer tollen Herde möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

                   


Am 17. Juni sind Handsome, Fanina & Gironimo bei uns eingezogen und werden ihren Lebensabend hier auf dem Tierhof verbringen.

Uns erreichte ein Anruf, dass drei Warmblüter in Not geraten sind. Die Halterin konnte aufgrund des plötzlichen Todes ihres Ehemannes weder Haus und Hof aufrecht erhalten, noch für die weitere Versorgung der Pferde, die schon als Fohlen bei ihr waren, weiterhin aufkommen, da sie durch den Todesfall in große finanzielle Not geriet.

Ihre Anrufe bei diversen Tierschutzorganisationen mit der Bitte ihre Pferde (2 Wallache, 19 u. 25 Jahre sowie 1 Stute, 24 Jahre) aufzunehmen, verliefen erfolglos. Nun sind sie bei uns eingezogen.

Nach anfänglicher Aufregung bei der Vergesellschaftung, haben sich die Drei inzwischen gut eingelebt und genießen das Offenstallleben. Da Fanina & Handsome eine unzertrennliche Einheit bilden, konnte unser Muli Emma ganz schnell das Herz von Gironimo für sich erobern.

Handsome hat eine schwere Lungen- und Herzerkrankung, ist aber von unserem Tierarzt medikamentös gut eingestellt worden. Warum auch immer, das Herzproblem war anscheinend nicht bekannt.Die Hufpflege bei allen drei Pferden war lange überfällig. Auch dieses Problem haben wir dank unseres Hufschmiedes Rico schon gut im Griff, und wird laut Aussage von Rico nach noch zwei- bis dreimaliger Hufpflege behoben sein.

Bei Handsome können wir leider nur noch für eine gute Lebensqualität sorgen, Quantität ist in seinem Fall zweitrangig. Für Handsome ist die Offenstallhaltung natürlich optimal und die Tatsache, dass er bei uns auf Einstreu steht und nicht mehr auf Stroh, verschafft ihm auch Erleichterung. Jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt genießt er sein Leben in vollen Zügen und wir hoffen, dass das noch lange so bleibt.

                                                                                                                                                                                                                                                      

Am 02.06.2014 bat uns das hiesige Ordnungsamt um Hilfe, da sich dort eine Familie gemeldet hatte, in deren Garten sich ein Pfau aufhielt und deren Blumen mit Genuss verspeiste. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt machten wir uns zuerst auf den Weg in unsere Nachbarschaft, da dort jemand wohnt, der u.a. auch Pfaue besitzt und wir die Hoffnung hatten, dass dort vielleicht ein Pfau vermisst wird.

Dem war leider nicht so, aber der nette Herr machte uns (wie das Veterinäramt zuvor auch) wenig Hoffnung, dass wir den Pfau eingefangen bekommen, wenn wir ihn nicht in einen Schuppen o.ä. locken könnten. Er erklärte sich allerdings sofort bereit, für den Fall, dass wir das Tier in einen geschlossenen Raum treiben können, auf Abruf beim Sichern des Tieres behilflich zu sein und den Pfau vorerst aufzunehmen, bis sich ggf. der Besitzer meldet.

Wir machten uns nun auf den Weg zum Fundort, wo uns die Familie direkt in ihrem weitläufigen, parkähnlichen Garten zum Pfau führte. Eine Möglichkeit das Tier in einen geschlossenen Raum zu treiben, gab es aber leider nicht. Sie erzählten uns, dass der Pfau sich in den vergangenen Tagen bereits bei verschiedenen Nachbarn nieder gelassen hatte, dort aber wohl vertrieben wurde und seit gestern nun bei ihnen den Garten unsicher mache.

Wir versuchten das Tier behutsam einzukreisen bzw.es in eine geschütztere Ecke zu bekommen, was aber nicht so gelingen wollte, da ein Pfau ein Senkrechtstarter ist und er uns immer wieder austrickste. Futter interessierte ihn nicht die Bohne, so dass die Chancen ihn einzufangen, sehr gering waren. Mann und Sohn des Hauses waren uns jedoch mit tatkräftigen Einsatz und bewundernswerter Ausdauer behilflich, so dass der Pfau tatsächlich dingfest gemacht und in die Transportbox verfrachtet werden konnte.

Nun lebt der schöne Kerl in unserer Nachbarschaft bei Artgenossen und wurde erst einmal entwurmt, mit Vitaminen und Futter versorgt, da der sachkundige Nachbar sofort feststellte, dass das Tier unterernährt sei. Ein Besitzer, der seinen Pfau vermisst, hat sich leider bis heute noch nicht gemeldet. Mit viel Glück kann der Pfau ggf. auch auf seiner derzeitigen Pflegestelle für immer bleiben, was uns sehr freuen würde.

Offener Brief an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Aigner,

Charity für Tiere e.V. | Tierhof Straelen unterstützt ausdrücklich die Forderung einer Erlaubnispflicht beim Verbringen von Tieren aus dem Ausland, wie es im Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschrieben ist (Drucksache 17/10572; § 11 (Abs.1, Satz 1, Nummer 5 –neu)).
Die Einführung einer Erlaubnispflicht beim Verbringen von Tieren aus dem Ausland nach Deutschland gewährleistet, dass der sogenannte Auslandstierschutz transparent, effizient und seriös arbeitet.

Die kursierende Darstellung, dass es sich bei den nach Deutschland importierten Tieren ausschließlich um „Straßenhunde“ handelt, ist nach unseren Erkenntnissen schlichtweg falsch. Die Tiere stammen aus oftmals illegalen Züchtungen oder Vermehrungen im Ausland, und werden von deutschen Tierschutzvereinen aufgenommen und im Bundesgebiet gegen Entgelt vermittelt. Dabei passiert den Verursachern im Ausland in der Regel nichts, denn die bezeichneten Vereine prangern, auch nicht auf dem Rechtsweg, diese Züchtungen / Vermehrungen an. Unserer Meinung nach, unterstützt eine derartige Handlungsweise sogar noch das Tierelend. Auf der anderen Seite finanzieren sich einige Vereine fast ausschließlich über die einhergehenden Vermittlungsgebühren. Dies ist lukrativ, da die Kosten für die Vereine nicht immer so hoch sind wie dargestellt: Die Kosten für die Pflege und Fütterung und teilweise auch die tierärztliche Versorgung dieser Tiere werden meist von ungeprüften Pflegestellen, also aus privaten Mitteln, bezahlt und werden in vielen Fällen nicht vom Verein getragen. Auch nicht jedes Tier bedarf intensiver tierärztlicher Versorgung. Und dass alle Tiere geimpft und gechipt sind, können wir aus unserer Erfahrung auch nicht bestätigen. Bei genauerem Hinschauen, gab es erhebliche Zweifel an der Belastbarkeit der ausgestellten Impfpässe. Auffallend ist auch, dass es sich bei den Importtieren häufig um gut zu vermittelnde Tiere, unter anderem auch Rassehunde und Welpen handelt. Einzelne Vereine verbringen massenhaft Tiere nach Deutschland und arbeiten mit Pflegestellen, wobei sie ablehnen, dass diese von den zuständigen Veterinärbehörden auf Sachkunde geprüft werden, was Grundvoraussetzung für eine solche Tätigkeit im Sinne des Tierschutzes sein sollte. Grundsätzlich ist die Methodik zweifelhaft, da nach diesem Muster eine nicht versiegende Einnahmequelle aus Produzenten und Abnehmern entsteht.

Die Fälle, der durch Unachtsamkeit und mangelnder Kompetenz entlaufener Tiere, häufen sich genauso wie die Geschichten der Tiere, die dann hier in Deutschland auf eine Odyssee geschickt werden. Bei vielen der importierten Tiere handelt es sich um ängstliche/scheue Tiere, die mit den hiesigen Verhältnissen völlig überfordert sind. Tiere werden teilweise an Raststätten oder unter Autobahnbrücken in Form von Fahrketten umgeladen und sind über Stunden unterwegs. Ebenfalls machen Meldungen in der Presse deutlich, dass Auslandstiere unter tierschutzwidrigen Bedingungen transportiert werden.

Adoptanten oder Pflegestellen übernehmen die sogenannten „Wundertüten“ aufgrund einer Internetpräsentation, die oftmals nicht die wirklichen Eigenschaften/Krankheiten wiedergeben und schließlich und endlich ist in vielen Fällen damit vorprogrammiert, dass die Hunde ihr neues Zuhause wieder verlassen müssen, weil es zu Schwierigkeiten im Umgang mit dem Tier kommt. Der Weg endet in deutschen Tierheimen, weil die Verantwortlichen sich aus der Affäre ziehen und damit beschäftigt sind, die nächsten Transporte vorzubereiten.

Schon vor Monaten veröffentlichte der Deutsche Tierschutzbund, dass Tierheime in Deutschland überfüllt sind und keine Kapazitäten mehr frei sind. Das können wir genauso bestätigen. Obwohl wir bewusst keine Tiere aus dem Ausland übernehmen, leben bei uns viele Hunde fremdländischer Herkunft, da diese Tiere durch verschiedenste Probleme ihr Zuhause verloren haben und die verantwortlichen Organisationen sich ihrer Verantwortung für das Tier entzogen haben.

Unserer Meinung nach würde die geplante Erlaubnispflicht zur Einführung, Verbringung und Vermittlung von Auslandstieren ggf. dazu dienen, nachvollziehbar klarzulegen, wie viele Tiere aus welchen Ländern eingeführt werden. Wenn man sich vor Augen führt, dass allein die Anzahl der aus Tschechien/Slowakei eingeführten Hunde auf ca. 25.000 jährlich geschätzt wird, kann man sich leicht ausmalen, welches Ausmaß die Einfuhr auch unter dem Aspekt perfider Geschäftemacherei hat. Wünschenswert wäre sich zukunftsorientiert dem Aufbau einer fundierten Tierschutzarbeit vor Ort zu widmen. Die Konzentration auf die massenhafte Einfuhr von Auslandstieren kann und darf nicht die Lösung sein, da hierdurch lediglich eine Problemverlagerung stattfindet.

Unter diesen Eindrücken fordern wir dringend die Verabschiedung des obigen Gesetzesentwurfs. Wer verantwortlichen Tierschutz betreibt und nichts zu verbergen, hat mit einer Erlaubnispflicht keine Schwierigkeiten. Ein lückenloses und nachvollziehbares Tierbestandsbuch mit Angaben zur Herkunft der Tiere über mehrere Ebenen sind im Sinne von Transparenz und für einen glaubwürdigen Tierschutz unabdingbar, vor allem wenn Tierschutzvereine sich von Tierhändlern unterscheiden möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

P.S.: Zur Verdeutlichung der Situation empfehlen wir nachstehende Links zu Medienberichten:

1. RTL Punkt 12
„NÜRNBERG – 62 junge Hunde in einem Kleintransporter, in Käfige gequetscht und übereinandergestapelt:“ (…)

2. Neue Westfälische Zeitung, Onlineausgabe:

„Ein Familienhund sollte es sein, den sich Familie Berger (Name geändert) aus Bünde (Kreis Herford) anschaffen wollte. Die beiden Kinder (8 und 9 Jahre) haben sich bei der Collie-Hilfe in Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) sofort in die Mischlingshündin Stacy verliebt. Der Hund blieb nur drei Tage bei ihnen. Jetzt machen sich Familie und Tierheim gegenseitig Vorwürfe.“ (…)

3. Privatfilm: "Gnadenlose Gnade – Gerettet, um zu Leben?"
Bitte Teasertext zum Video beachten.

3.1. Hintergründe zum Hund "Toffie" aus "Gandenlose Gnade – Gerettet, um zu Leben?

 

Überarbeitung vom 17.10.12

Pfotengangs-Welt Offener Brief an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz 

 

Das Ehepaar B. machte nicht erst in Dörrieloh negative Schlagzeilen.

Derzeit entscheidet das Amtsgericht Sulingen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Doch statt der erwarteten Urteilsverkündung am 14.5. stellte das angeklagte Ehepaar erneut einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin. Die erste Ablehnung der Richterin ist abgeschmettert worden, wegen fehlender Begründetheit. Bleibt abzuwarten, wie es nun mit dem zweiten Befangenheitsantrag weitergeht. Barbara und Karl-Heinz B., die schon in Bevern im Landkreis Holzminden wegen Verstoßes gegen den Tierschutz Schlagzeilen machten, reichten weiteres Bildmaterial ein, das wohl die artgerechte Unterbringung von Tieren belegen soll. Dies wird schwerlich gelingen, nachdem auf dem alten Hof der B.´s über 100 Hunde beschlagnahmt werden mussten. Laut Medienberichten sind es nun hauptsächlich Kleintiere, die danach dort massenhaft gehalten werden. Dass dies mit Tierschutz nichts zu tun hat, liegt auf der Hand. Dieselbe Masche ist ebenfalls schon 2003 in Bevern durchgezogen worden. Barbara B. begründete die erbärmlichen Zustände damals – Verstöße gegen das Tierkörperbeseitigungs- und Tierschutzgesetz, tote und kranke Tiere – mit Überforderung. Aber man habe ja nur Gutes im Sinn dabei. Was man den B.´s zweifelsfrei attestieren kann, ist eine ausgeprägte Art von Realitätsverlust. Denn wie ist es zu vermitteln, dass wieder massenhaft Tiere unter erbärmlichen Bedingungen festgesetzt wurden, nachdem schon in Bevern Hunderte tote Nager und von Infektionen befallene Hunde aufgetaucht sind? Damals hielten B.´s auch noch über 40 Schweine, die ihr Leben mit den Hunden auf dem verdreckten Grundstück fristeten. Die Schweine und alle anderen Tiere sind bis auf etwa 10 Hunde beschlagnahmt worden. Dass sich bei B.´s auch nichts ändern wird, wenn nicht konsequent durchgegriffen wird, zeigt auch ein Tierhalteverbot gegen Karl-Heinz B., das bereits vor Bekanntwerden der Zustände in Bevern ausgesprochen wurde. In einem Anhänger sind ein paar Hunde "vergessen" worden und an den Folgen winterlicher Temperaturen gestorben. Sicherlich ist auch diese Tierquälerei nur aus Versehen passiert.

Die Methode ist immer gleich. Fallen Barbara und Karl-Heinz B. durch ihr Treiben auf, ziehen sie in einen anderen Landkreis. Für die Veterinärämter (es gibt keine Zentraldatei, in der Missstände und Verursacher abrufbar sind) beginnt das Spielchen von neuem. Und da es in den Weiten des Internets immer noch Leute gibt wie hinter dem Pseudonym "Kangalklaus", der gegen Tierschützer hetzt, die gegen das Ehepaar B. vorgehen oder vorgegangen sind, zeigen wir als Betroffene, was wir 2003 auf dem Hof in Bevern vorfanden:
 

 
Presse-Mitteilung

Bündnis „Pro Katze“ setzt sich für Streunerkatzen ein
TASSO e.V., bmt und VIER PFOTEN fordern Kastrationspflicht für Freigänger
Hattersheim, 20. März 2012 – TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und VIER PFOTEN haben sich zusammengeschlossen und das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Gemeinsam setzen sich die drei großen Tierschutzorganisationen für eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen ein. Um der entsprechenden Petition an die verantwortliche Politikerin Ilse Aigner Nachdruck zu verleihen, sammelt das Bündnis „Pro Katze“ ab sofort Unterschriften. Tierfreunde werden gebeten, an der Online-Petition auf www.tasso.net/Kastration-von-Katzen teilzunehmen. Die Unterschriftenliste kann außerdem heruntergeladen und weitergegeben werden.
„Streunende Katzen führen ein jämmerliches Dasein. Sich selbst überlassen, kämpfen sie täglich ums Überleben. Viele sterben qualvoll an Hunger und unbehandelten Krankheiten“, so Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Bitte unterstützen Sie die gemeinsame Unterschriftenaktion. Je mehr Menschen mitmachen, desto eher können wir die Politiker von unserem Anliegen überzeugen!“ Um die Überpopulation von circa zwei Millionen Streunern einzudämmen, führen TASSO, der bmt und VIER PFOTEN Kastrationsprojekte durch und begleiten diese mit einer Aufklärungskampagne.
Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V., erklärt: „Die einzige tierschutzgerechte Möglichkeit, das Problem der Streunerkatzen bundesweit und nachhaltig zu lösen, ist die Aufnahme gesetzlicher Regelungen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen mit Zugang ins Freie in das Tierschutzgesetz. Die kostenlose Registrierung bei TASSO führt darüber hinaus zu einer spürbaren Entlastung der Tierheime, denn registrierte Katzen können im Verlustfall umgehend an ihre Besitzer zurückvermittelt werden und verursachen keine Unterbringungskosten.“ TASSO betreibt Europas größtes Haustierzentralregister.
Der bmt unterhält bundesweit acht Tierheime. „In den Tierheimen werden Jahr für Jahr unzählige Jungkatzen aufgenommen, kastriert und möglichst an verantwortungsvolle Halter vermittelt. Für ältere Streunerkatzen dagegen ist es praktisch unmöglich, ein Zuhause zu finden“, so Petra Zipp, Vorsitzende des bmt.
© Copyright TASSO e.V.

Duisburg.   Die „Initiative gegen Welpen-Discount“ will am heutigen Montag mit der bislang größten Demo verhindern, dass Menschen Hunde bei Zoo Zajac kaufen. Tierhändler Zajac berichtet, Aktivisten hätten Kunden „aufs Übelste beschimpft“. Acht Welpen hat er bislang verkauft – und zwei Interessierten einen Korb gegeben….

Rekordbesuch am Samstag

Norbert Zajac ficht das freilich nicht an. Schon gar nicht nach diesem Wochenende: „Wir hatten am Samstag mehr als 10.000 Besucher im Geschäft, so voll war der Laden noch nie. Das war wie damals bei Eisbär Knut, nur haben sich die Leute jetzt die Welpen angeschaut.“ Nachdem der erste Kunde, der sich einen kleinen Dackel bei Zajac gekauft hat, am Freitag noch vier Stunden lang Interviews geben musste, hatten sieben weitere Herr- und Frauchen am Tag darauf mehr Ruhe….

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200 Tierschützer haben erneut gegen den Verkauf von Hundewelpen bei Zoo Zajac in Duisburg demonstriert.

Bei der bisher größten Demo gegen den Welpenverkauf bei Zoo Zajac in Duisburg sind Montagnachmittag rund 200 Tierschützer vor den Tierfachhandel in Neumühl gekommen. „Wir machen weiter bis er damit aufhört“, kündigte Protest-Initiator Massimo Zerbo an.

Lars Fröhlich

Quelle


Deutschlandpremiere: Am Freitag können Kunden bei Zoo Zajac in Duisburg erstmals Hunde kaufen. Die 22 Welpen, die zurzeit noch unter Quarantäne stehen, seien „kerngesund“ und „topfit“, sagt Zajac. Tierschützer erheben indes neue Vorwürfe gegen ihn.

19.01.2012, Duisburg. High Noon in Neumühl: Morgen startet Norbert Zajac den umstrittenen Handel mit Hunden. Peta schickt Tierrechtler, die Tagesschau ein Kamerateam, die „Initiative gegen Welpen-Discount“ erhebt neue Vorwürfe gegen Zoo Zajac. Das Geschäft erwartet eine hohe Nachfrage. Und neue Welpen.

 Vorigen Freitag, so schwärmt Norbert Zajac, „hätte ich 50 Welpen verkaufen können“ – so groß sei das Interesse zum Kauf entschlossener Kunden gewesen. Der Tierhändler musste ihnen erklären, dass die im Geschäft angekommenen Hunde erstmal eine Woche in der Quarantänestation unter Beobachtung stehen, ehe sie erhältlich sind. Morgen, am 20. Januar, um 10.30 Uhr aber kommt es zur leidenschaftlich umstrittenen Deutschlandpremiere: Als erstes Tierfachgeschäft im ganzen Land bietet Zoo Zajac Hundewelpen feil. Zwölf Dackel, Stückpreis: zwischen 800 und 900 Euro, fünf Labradoodle und tags darauf auch noch fünf Australian Shepherd für je 995 Euro.

Zu dieser Sortimentserweiterung kündigt die Tierrechtsorganisation Peta Proteste am Konrad-Adenauer-Ring in Neumühl an. Neben mehreren Privatsendern will sogar die Tagesschau ein Kamerateam schicken. Zajacs größte Kritiker, die Aktivisten der „Initiative gegen Welpen-Discount“, wollen ihr Logo und ihre Botschaft am Freitag über Facebook-Freunde zehntausendfach verbreiten, um sich am Montag darauf (23. Januar) zur bislang größten Kundgebung vor Zoo Zajac zu versammeln.

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Ihr Lieben, alle haben bereits bemerkt, dass das Wetter in diesem Winter wirklich verrückt spielt. Das trifft nicht nur uns Menschen, sondern auch – und vor allem – die Wildtiere. In unserem Falle die Igel. Im Winterschlaf fährt der Igel seinen Stoffwechsel sehr weit runter, damit die angefressene Fettschicht über den Winter auch wirklich ausreicht, ihn am Leben zu erhalten. Durch die erhöhten Temperaturen allerdings fährt der Stoffwechsel wieder hoch, und das kann so weit führen, dass die Igel erwachen und sich gleich auf Futtersuche begeben. Ohne menschliche Hilfe werden sie allerdings nichts finden. Daher folgende Bitten an euch:
1. Wenn ihr den Eindruck habt, in euren Gärten sind Aktivitäten von Igeln, so stellt bitte abends Katzenfutter (trocken oder naß) raus! Damit könnt ihr jede Menge Leben retten!
2. Solltet ihr bei Tageslicht einen Igel sehen, sammelt ihn bitte SOFORT ein, bringt ihn ins Warme und bietet ihm Futter an. In diesem Fall solltet ihr auch umgehend eine Igelstation bzw. ein Tierheim informieren, die sich des Igels annehmen können, denn es besteht höchste Lebensgefahr für das Tier!
Für Fragen stehe ich euch selbstverständlich gerne zur Verfügung!
Bitte verteilt diese Info großflächig! Gerne auch mehrmals! Vielleicht können wir so ein paar Igelleben retten!
Lieben Dank von Eurer Idun und der Igelburg Mossautal

http://www.igelburg-Mossautal.de

E-Mail: info@igelburg-mossautal.de

0049-6061-967941

Die Pitbullhündin Josy sitzt seit 2003 in einen Tierheim in Baden- Württemberg .
Sie wurde damals beschlagnahmt, weil sich ihr ehemaliger Halter nicht um die Auflagen für die Haltung des Hundes bemüht hat.
Da das zum damaligen Zeitpunkt eine Straftat war, liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft.
Josy selbst war nie auffällig. Es gab keine Zwischenfälle, weder mit Menschen noch mit anderen Hunden.

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