| Lauterbach (ots) – Mücke – Flensungen (P) – Mehrere tote Hundewelpen wurden am Dienstagabend aus dem “Bergwerksteich” bei Flensungen geborgen. Ein Passant war durch üblen Geruch auf einen Korb in dem Teich aufmerksam geworden und verständigte die Polizei. Die Streife konnte den Korb aus dem Wasser bergen.
Der Inhalt war ein Schock und ließ auch die Polizisten stocken. In dem rechteckigen Einkaufskorb aus rotem Kunststoff befanden sich mehrere Plastiktüten und Steine. Der eigentlich offene Korb war mit einem Deckel zugeklebt. In den Tüten befanden sich Hundewelpen, die ein geschätztes Alter von sechs Wochen haben könnten. |
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Das größte Zoogeschäft der Welt in Duisburg plant wie berichtet demnächst den Welpenverkauf in seinen Räumen, Tierschützer laufen Sturm, es wird vor Ort protestiert, Petitionen werden unterschrieben. Regelmäßig finden sich Berichte in der Tierschutzszene, wie viele kranke und apathische Tiere man in Zajacs Verkaufsräumen fände. Insgesamt steht Zoo Zajac wegen seines Handels aller Arten von Tieren ständig unter Beschuss. Derweil nutzt Norbert Zajac die Möglichkeit, sich als Tierfreund von Kleinauf im WDR-Nachtcafé darzustellen, der mit Tieren nur handelt, um am Verkauf von Ausstattung und Futter Geld zu verdienen. (Link zum Video) Beim Handel mit Tieren sei bei ihm noch nie Geld übrig geblieben, schließlich müsse man die Tiere ja auch gesund erhalten und ihnen etwas bieten, um sie verkaufen zu können. Seine Kunden würden vernünftig beraten und es würde geschaut, ob diese Kunden überhaupt geeignet seien für diese Tiere. Dem ein oder anderen von uns dürfte bei diesen Ausführungen schon die Fußnägel hochgerollt haben, noch interessanter wurde es aber, als Martin Rütter, der zurzeit wohl bekannteste deutsche Hundetrainer, zum geplanten Welpenverkauf befragt wurde. Ihm (genau wie uns) stellten sich diverse Fragen: Zunächst einmal, woher die Welpen kämen. Kein auch nur halbwegs vernünftiger Züchter würde seine Hundewelpen in eine solche Verkaufsbude geben. Wie werden diese Hunde begleitet? Was ist, wenn die Welpen nicht ausreichend sozialisiert sind. Was passiert, wenn Hunde nach 16 Wochen immer noch da sitzen? Die Schweißperlen auf Zajacs Stirn nahmen merklich zu, als er erläuterte, dass es beim Anfang mit dem Handel mit Katzen auch schon Proteste gegeben habe, heute krähe da kein Hahn mehr nach. Man habe so gut wie gar keine Rückläufer, wenn doch, habe der Kunde ein vierwöchiges Rückgaberecht. Nachgehakt, woher denn nun die Hunde kämen, gab er an, dass Kunden von ihm ja dann und wann auch private Würfe hätten, sich mit der Vermittlung an andere (Zitat) „böses Wort Endverbraucher“ überfordert sähen und ihm diese dann zum Verkauf überließen (Wer diese Ausführung glaubt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen). Leider fiel der Moderator Wieland Backes Herrn Rütter wiederholt ins Wort, als dieser die Quellen und die Artgerechtigkeit des Hundehandels in den Verkaufsräumen explizit nachfragte, schließlich wechselte er abrupt das Thema. Festzuhalten bleibt nach dieser Sendung: Die Öffentlichkeit wird nicht konkret informiert, woher die Welpen im Zoohandel Zajac stammen. Private Vermehrer (vom Wort Züchter möchten wir hier klar Abstand halten) unterliegen in der Regel keinerlei amtsärztlicher Kontrolle, bis sie tatsächlich das Vermehren offiziell und gewerblich durchführen. So genannte Ups-Würfe, und von dieser Art Würfe spricht Zajac ja hier, werden dementsprechend amtsärztlich in keiner Form überwacht. Der Käufer hat keine Chance, auch nur annähernd zu erfahren, welche Anlagen in seinem Hund vorhanden sind, Gesundheitszustand der Eltern, Erbkrankheiten, nichts….Ist diese Form des Ankaufs nicht geradezu eine Einladung an verantwortungslose Hundehalter, mal eben ein paar Würfe mit ihrer Hündin zu produzieren, um sich einige schnelle Euros nebenher zu verdienen, sozusagen als Leihmütter für Zajacs Welpenhandel? Ein weiterer Werbefeldzug Zajacs fand am 23.05.2011 um 15.00 Uhr im Hause Zoo Zajac unter Beteiligung persönlich geladener vier Hundetrainer und dreier so genannter Tierschützer statt. Namen werden nicht öffentlich gehandelt. Ob die Herrschaften Angst haben, in einem Atemzug mit dem Tierhändler genannt zu werden? Nun, bei den Hundetrainern können wir ein wirtschaftliches Interesse vielleicht gar nicht ausschließen. Schließlich werden die Hunde, die hier verkauft werden, aller Wahrscheinlichkeit nach schon mit einigen Verhaltensstörungen aufgrund mangelnder Sozialisation und Traumata bei ihren neuen Haltern ankommen. Anders können wir uns eine Teilnahme an diesem Gespräch kaum erklären. Bei den so genannten Tierschützern jedoch fehlt uns jegliches Verständnis. Oder sollte es tatsächlich die Bankrotterklärung sein, dass wenn man den Handel schließlich eh nicht verhindern kann, dann wenigstens ein wenig davon profitieren möchte? Wer die Fragen am Ende des Textes aufmerksam liest, könnte fast einen Verdacht in dieser Richtung schöpfen. Bei diesem Treffen wurde den Gästen erläutert: Wenn die begutachtende Tierärztin (aha, doch eine Tierärztin?) ihr OK gäbe, kämen die Welpen für eine Woche in die Quarantänestation, würden dort weiter geimpft und entwurmt und nach einer Woche untersucht. Ab der 10. Woche wechselten sie dann in den Verkaufsraum. ….In den ersten 4 Wochen bestehe eine „Gesundheitsgarantie“, während der kranke Welpen aus dem Hause Zajac kostenlos behandelt würden. Umtausch und Garantie von zwei Jahren gäbe es natürlich selbstverständlich wie gesetzlich vorgeschrieben auch. Es würden Listen über den Ankauf geführt und keine Würfe einer Hündin abgenommen, deren Wurf gerade abgegeben wurde (???? Kann ja auch nicht, sie muss ja erstmal wieder aufnehmen und tragen). Die Welpen würden gechipt und die Besitzer dem Ordnungs- und Veterinäramt mitgeteilt. Zajac schloss bei diesem Gespräch eine lange Verweildauer der Welpen in seinem Laden quasi aus, er geht vielmehr davon aus, dass die Würfe nach jeweils 4-5 Tagen verkauft würden. Der Verkaufsraum sei nach neuesten tierschutzrechtlichen Bestimmungen und Verordnungen und darüber hinaus ausgelegt. Hier stößt der Tierschützer massiv an seine Grenzen. Rechtlich ist das, was Herr Zajac plant, nach heutiger Gesetzeslage kaum angreifbar. Wir sind jedoch guter Dinge, dass die zuständigen Behörden (Ordnungsamt und Amtsveterinäre) alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen werden, um den Welpenhandel bei Zoo Zajac so engmaschig wie nur möglich zu kontrollieren. Moralisch ist der Handel in dieser Form immer noch nicht zu vertreten. Der Ankauf aus privaten Quellen ist höchst dubios, überwacht doch hier niemand die Haltung. Sprich, die Welpen können liebevoll im Siedlungshäuschen mit Familienanschluss groß werden, sie können aber auch genauso gut aus einer Hoarding-Umgebung im Keller eines Hinterhof-Vermehrers stammen, der mit dem Hundeverkauf sein Leben finanzieren möchte. Die Welpen werden ihren Müttern weggenommen, um in einer sterilen Quarantänestation zu landen. Geflieste, hell erleuchtete Räume erwarten die Tiere hier, lauter fremde Menschen, die kommen und gehen und sich minutenweise mit dem einzelnen Welpen befassen. Für manche mag das eine 100 %-ige Verbesserung ihrer Lebensumstände darstellen, andere werden einen Schock fürs Leben davontragen. Unterschiedliche Menschen versorgen die Tiere dann, bis sie im Verkaufsraum landen. Der Umzug in den Verkaufsraum bedeutet erneut höchsten Stress für die jungen Hunde. Die Hunde leben dann unter den Augen der neugierigen Kundschaft, im Winterhalbjahr weit länger grell beleuchtet, als der Tag hell ist, nur einen Meter trennen sie in ihrem „Wurfgehege“ von der gaffenden Menge. Herr Zajac hat in diesem Gespräch weitere Gesprächsbereitschaft signalisiert, er wolle auch mit Tierheimen zusammen arbeiten und vermittelbare Tierheimhunde zu sich nehmen und ihnen damit eine Chance zur Vermittlung geben. Uns stellen sich hier einige weitere Fragen: Vermittelbare Tierheimhunde könnten die Tierheime ja an und für sich selbst vermitteln. Sollen die jetzt auf den schwer oder gar nicht vermittelbaren Tieren alleine sitzen bleiben und auf die Tierschutzgebühren aus dem vermittelbaren Tieren verzichten oder zahlt Zajac angemessene Ankaufspreise, so dass der Ausfall kompensiert wird? Wo bleibt der Tierschutzgedanke, wenn Tierheime ihre überzähligen Hunde plötzlich über den gewerblichen Handel entsorgen? Im Tierschutz gehört eine Vorkontrolle neuer Halter und auch eine Nachkontrolle der Haltung zum guten Ton, wie soll das gewährleistet werden? Immer wieder äußern Tierheime, die viele kleine, junge, leicht vermittelbare Auslandshunde importieren, dass diese durch die gute Vermittelbarkeit die schwer vermittelbaren deutschen Hunde (Langzeitinsassen) gegenfinanzieren würden. Will/soll Zoo Zajac jetzt diese Finanzspritze ersetzen oder gar der Import für ihn im Hintergrund ausgeweitet werden? Herrn Zajac werden gute Kontakte zu anderen Großhändlern in Deutschland nachgesagt, die bereits jetzt Hunde offiziell aus dem Ausland importieren. Wird er auch denen in Zukunft „tierschützerisch“ unter die Arme greifen, wenn sie unter schlechtem Absatz leiden? Öffnet sich Zajac so die Hintertür zum offiziellen Import von Auslandshunden unter dem Deckmantel des Tierschutzes? Uns dreht sich bei diesem Gedanken der Magen um und wir werden schwer an eine andere Konstruktion erinnert, die in unserem Gästebuch seit zwei Jahren für Furore sorgt. Ein so genannter Tierschutzverein Retriever in Not e.V. importiert massenhaft Hunde über das Tierheim in Bratislava, die vorher von Vermehrern dort abgeliefert werden. Gerade, wenn man die Parallele zu diesem Verein zieht, erkennt man auch die nächste Möglichkeit für deutsche Hundeproduzenten, immer gerade rechtzeitig vor behördlichen Maßnahmen schnell noch ein paar Welpen über Zoo Zajac zu veräußern. Öffnet Zajac damit den Vermehrern den Zugang zu offiziellen Verkaufswegen elegant und risikoarm? Interessant wird auch sein, dabei die Rolle des Tierschutzvereins Duisburg e.V. zu beleuchten, der derzeit vor dem Zoogeschäft Zajac Lose verkauft und den Welpenverkauf bei Zoo Zajac unterstützt (Achtung, dieser Verein ist nicht zu verwechseln mit dem Tierschutzzentrum Duisburg e.V.). Wer sich die Homepage dieses tierheimlosen Vereines betrachtet, dem fällt zunächst auf, dass die Seite zuletzt am 3.11.2008 aktualisiert wurde. Uns stellt sich die Frage, wofür sammeln die heute Geld durch den Losverkauf? Ein Blick auf die Aufgaben des Vereines eröffnet, dass man auch weiterhin bei der Aktion „Rettung der Hunde von den Canarischen Inseln im Atlantik“ mitmache. Eine weitere Quelle für Zajacs Handel? Sollte Herr Zajac mit seinem Angebot an Tierschützer eben gerade diese Aktion gemeint haben? Fragen über Fragen….Wir werden den Handel bei Zoo Zajac sicher nicht kurzfristig verhindern können, aber den Verlauf genauso kritisch beobachten wie andere so genannte Tierschutzaktivitäten….versprochen! Mitschnitt WDR-Nachtcafé (ab 54. Minute…) Artikel Viel Kritik an geplantem Handel mit Hundewelpen bei Zoo Zajac in Duisburg (Der Westen) Bericht über das Treffen bei Zoo Zajac am 23.5.2011 Petition im Bundestag gegen den Verkauf von Welpen und anderen lebenden Tieren im Handel |
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Lübecker Nachrichten Das Amtsgericht Grevesmühlen verurteilte einen 58-Jährigen wegen Tierquälerei. Bernhard G., Jäger aus Groß Walmstorf, soll laut einem Urteil des Grevesmühlener Amtsgerichtes eine Geldstrafe in Höhe von 2450 Euro zahlen. Nach zwei Verhandlungstagen wurde der 58-Jährige wegen der Tötung sowie der Tiermisshandlung für schuldig befunden. Es sei eine gefühllose Tat gewesen, sagte Richter Hinrich Dimpker. Der Hund des Jägers hatte eine junge Katze auf einem Acker zu Tode gehetzt. |
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KN-Online Eckernförde – Elf Monate Freiheitsstrafe kommen auf den 34-jährigen Angeklagten zu – seine Verstöße gegen die Bewährungsauflagen aus einem früheren Verfahren wegen Diebstahls holen ihn nun ein. Am Montag wurde gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verhandelt – mit angeklagt die Halterin eines Hundes. Der Vorwurf: Beide hätten gemeinsam beschlossen, den Labrador-Mischling der 25-jährigen Eckernförderin zu töten. Die Halterin soll ihn im Keller an einer Heizung angeleint haben, der Angeklagte habe ihn mit „drei bis fünf“ Schlägen mit einem Baseballschlager auf den Kopf getötet. |
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Leroy gestorben am 20. Mai 2011 im Alter von 11 Jahren Gedanken – Augenblicke, Nachdem Du in Deinem Leben für Hundekämpfe missbraucht wurdest, durftest Du wenigstens die letzten 1 1/2 Jahre nochein hundewürdiges Leben bei uns verbringen. |
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Und wieder hilft uns WM-TV mit Pfötchen-TV bei der Vermittlung. Diesmal mit von der Partie: Floh |
| Über 140 Rassekatzen, 18 Hunde und zwei Meerschweinchen sind am vergangenen Freitag den 13.05. vom Veterinäramt des Lahn-Dill-Kreises einem Züchter in einem Greifensteiner Ortsteil weggenommen worden. An der Aktion zum Tierschutz waren zudem die Landestierschutzbeauftragte, Dr. Madeleine Martin, sowie sieben Tierschutzorganisationen aus Mittel- und Nordhessen beteiligt. Die Polizei war sicherheitshalber bei der Aktion mit Vorort.
Der Züchter war im vergangenen Jahr unter anderem aufgefallen, als es um seine Zuchterlaubnis ging. "Diese Erlaubnis war abgelaufen und der Mann zeigte geringe Bereitschaft, mit uns zu kooperieren", erläuterte Veterinärdirektor Dr. Hans-Joachim Stumpf, Leiter der Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz gegenüber der Presse. Bei Kontrollbesuchen in dem Greifensteiner Ortsteil sei die Haustür nicht geöffnet worden. Zudem hätten sich Kunden des Katzenzüchters an das Amt gewandt: "Sie hatten Tiere übernommen, die krank waren." Vor einigen Wochen dann stand ein erneuter Kontrolltermin an. Dabei sei festgestellt worden, dass sich in dem Wohnhaus eine große Anzahl Rassekatzen befunden habe. Die hygienische Situation sei "unerträglich" gewesen, sagte Stumpf. Die vom Veterinäramt auferlegten Vorgaben – Hygienisierung des Hauses, deutliche Reduzierung des Katzenbestandes und tierärztliche Untersuchung der Rassevierbeiner – wurden nicht erfüllt. Freitagmorgen machte man "Nägel mit Köpfen", formulierte es der Veterinärdirektor. In dem Wohnhaus trafen die Tierschützer und die Behördenmitarbeiter auf nur selten gesehene Zustände: Unter anderem lebten in einem Zimmer rund 50 Katzen auf engem Raum zusammen. Unter dem Dach waren mehr als 20 untergebracht. Im Keller fand man erst wenige Tage alte Katzenkinder. Sieben Welpen, teilweise in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand, waren dort untergebracht. Eines der neugeborenen Tierkinder musste noch an Ort und Stelle eingeschläfert werden. Ebenfalls im Keller untergebracht waren die Zwinger für die Hunde. In dem Haus kümmerten sich die Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin und Amtstierärztin Dr. Claudia Eckert um die Birma-und Ragdoll-Katzen. Bevor die Tiere einzeln in die Boxen gesteckt wurden, wurden sie tierärztlich untersucht, um jeweils einen Erstbefund zu haben, welche Katzen krank sind und welche dringend behandelt werden müssen. Einige der Vierbeiner waren hochträchtig. Im Laufe des Tages wurden außer den mehr als 140 Rassekatzen noch 18 Hunde beschlagnahmt. Sechs erwachsene Boxer, neun Welpen – fünfeinhalb Wochen und drei Tage alt – sowie drei Boston-Terrier nahmen die Tierschutzvereine auf. Zudem nahm man noch zwei Meerschweinchen mit. Quellen: Tiernothilfe Schwalmstadt und Mittelhessen.de +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ |
In der Sendung Pfötchen TV werden Tiere vorgstellt, die ein neues Zuhasue suchen. Pfötchen TV war wieder zu Gast auf dem Tierhof Straelen und stellt in dieser Folge Sparky und Kira vor.
Hier geht weiter zu Pfötchen TV
| Pressemitteilung Kabinett verabschiedet Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine Remmel: Meilenstein zur Stärkung der Tierrechte in Nordrhein-Westfalen: Anerkannte Tierschutzvereine bekommen die Möglichkeit gegen ein Zuwenig an Tierschutz zu klagen Das nordrhein-westfälische Kabinett hat heute einen Gesetzentwurf für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine verabschiedet. „Das Gesetz ist ein Meilenstein zur Stärkung der Tierrechte“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Denn Tiere können sich nicht wehren und erstmals wird ein gleichwertiger Rechtsschutz zwischen Tiernutzern und Tieren hergestellt. Bisher konnte nicht gegen ein Zuwenig an Tierschutz geklagt werden, gegen ein Zuviel aber schon. Tierschutz hat Verfassungsrang, und Tiere, die unter ihren Haltungsbedingungen leiden, benötigen einen gleichgestellten Rechtsschutz, den wir mit dem Verbandsklagerecht nun einführen werden.“ Mit dem Gesetz sollen die Beteiligungs- und Anhörungsrechte der anerkannten Tierschutzvereine gestärkt werden. Damit bekämen die anerkannten Tierschutzvereine die Möglichkeit, bereits im Vorfeld von bestimmten Genehmigungsverfahren zur Haltung von Tieren für die Rechte der Tiere einzutreten. Ebenso vorgesehen wären entsprechende Klagemöglichkeiten. So könnten zum Beispiel Klagen gegen Genehmigungen zur Kürzung von Schweineschwänzen oder Hühnerschnäbeln möglich werden, genauso wie gegen die Erlaubnis von Tierversuchen. Ermöglicht werden soll damit eine gerichtliche Überprüfung, ob Tierschutzvorschriften in ausreichendem Maße beachtet wurden. Mit der Verabschiedung im Kabinett beginnt gleichzeitig die Anhörung der kommunalen Spitzenverbände. Das Parlament wird sich spätestens im Herbst mit dem „Entwurf eines Gesetzes über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine“ befassen. „Hier in Nordrhein-Westfalen setzen wir uns aktiv für den Tierschutz ein und setzen unsere Vorhaben in die Tat um“, ergänzte Remmel. „Bundesministerin Aigner ist dagegen beim Tierschutz bisher nur durch Ankündigungen aufgefallen. Ministerin Aigner sollte die Käfighaltung bei Legehennen, das Schwänze- und Schnäbelkürzen sowie die Pelztierhaltung endlich verbieten. Das NRW-Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzvereine ist eine grundlegende Initiative für einen besseren Tierschutz, der weitere Länder folgen sollten.“ |



