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Paul wurde morgens im Tierheim abgegeben. Eine Frau hatte ihn zwei Tage zuvor im Krankenhauspark in Haan gefunden. Er lag dort im Gebüsch. Der arme Kerl hatte einen dicken Bauch. Aber nicht einen solchen der auf eine gute Ernährung deutete, sondern eher für Luft im Bauch oder Würmer. Ansonsten war er mager.
Paul kam sofort zu unserer Tierärztin, welche uns aber sehr schnell anrief und bat, ihn in die Tierklinik zu bringen. Ich nahm Paul unter die Jacke, denn er suchte Wärme. In der Klinik angekommen wurde er geröntgt und Ultraschall gemacht, es wurde versucht bei ihm Fieber zu messen, doch dies ging nicht. Es bestand aber die Hoffnung, dass er mit Medikamenten, Massagen und Wärme weiterleben könnte. Nachdem er aber immer wieder versuchte Kot abzusetzen und es nicht klappte, ging Paul wieder mit mir zur Tierklinik. Und dann kam die niederschmetternde Diagnose, dass man Paul nicht mehr helfen kann. Paul wurde in meinen Armen eingeschläfert. Er wurde nur 4-5 Wochen alt. Ich bin traurig und wütend zugleich.
Wie herzlos muss jemand sein, ein Lebewesen so leiden zu lassen. Wieso geht man nicht zum Tierarzt. Meine Angst ist es nun, dass es noch weitere Welpen gibt und diese auch in einem milde ausgedrückt nicht optimalen Zustand sind. Bitte retten Sie die anderen Welpen und teilen mir mit, wo sie sind. Wer hat eine Hündin mit stark ausgeprägten Gesäuge gesehen und weis wo sie lebt. Ich werde dem Besitzer die Möglichkeit geben, innerhalb der nächsten Tage Kontakt zu mir aufzunehmen. Sollte dies nicht der Fall sein, schalte ich die Staatsanwaltschaft ein! Die Staatsanwaltschaft arbeitet sehr gründlich und eine Chance der Aufklärung ist recht hoch.
Meine Email-Adresse lautet sandra.kuschewski@tierheim-hilden-ev.de . Hinweise können auch anonym gemeldet werden. Traurige Grüße, Ihre Sandra Kuschewski
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| Betty,
geboren 1999, gestorben am 21. Februar 2012
Ein Schmetterling geht auf die Reise,
ganz heimlich still und leise. Der Wind weht dich immer weiter fort, du bist nun an einem anderen Ort. Die Stunde an diesem jenen Tag, hat uns zur Verzweiflung gebracht. Du solltest keine Schmerzen mehr haben, das könnten wir nicht ertragen. Wir ließen dich in der Zuversicht geh´n, dass wir uns irgendwann wieder sehen. Danke noch mal für die schöne Zeit, und irgendwann ist es dann soweit…… Wir werden oft um dich weinen, diese Wunden kann auch die Zeit nicht heilen. Betty, wir werden uns immer an das schöne Jahr mit Dir erinnern und werden Dich nie vergessen. Grüß Aaron von uns, der Dir schon voraus gegangen ist. Dein neuer Freund Akin, der Dich in der leider viel zu kurzen Zeit auch richtig liebgewonnen hat, vermisst Dich sehr. Wir sind traurig, dass Du uns verlassen hast und zugleich dankbar, dass Du eine so tolle Familie in Deinem Leben gefunden hattest, die Dir bis zum Schluss treu geblieben ist, auch nachdem Du bei uns eingezogen bist. Du kannst stolz darauf sein, denn leider hat nicht jeder Vierbeiner so verantwortungsbewusste und liebe Menschen an seiner Seite.
An dieser Stelle mitfühlende Grüße und ein großes Danke an Ursula und Lena Fels, die Betty ein schönes Hundeleben ermöglicht haben und die zum Wohle von Betty vor einem Jahr eine Entscheidung treffen mussten, die ihnen mehr als schwer gefallen ist.
Liebes Tierhof-Straelen-Team!
Ich melde mich erst heute, weil ich dazu vorher nicht in der Lage war.
Mich hat Bettis Tod den ganzen Tag über begleitet und beschäftigt.
Mit Bettis Tod ist auch wieder ein Stück Gemeinsamkeit mit meinem verstorbenen Mann weg und deshalb trifft es mich emotional sehr.
Eigentlich hatte Betti bei ihrer Geburt die A-Karte gezogen, weil sie bei einem Züchter geboren wurde, der ein Tierquäler war. Er wollte Erfolge um jeden Preis und hat versucht, mit Betti – die vom Gebäude her eine schöne Hündin war – auch noch im Sport etwas zu erreichen, um sie dann als Zuchthündin einzusetzen. Als er dann seine illegal gebaute Zwingeranlage auflösen mußte, hatte Betti das Glück, dass Lena ihren damals noch sehr jungen Capper zeitweise tagsüber – wenn sie arbeiten mußte – in der gleichen Zwingeranlage hatte, weil sie nahe ihrer Arbeitsstätte lag. Als er dann verkündete, Betti töten zu lassen, weil er keinen Käufer für sie fand, hat Lena uns gebeten, die Hündin doch über den Winter aufzunehmen. Wir könnten sie ja dann später versuchen abzugeben. Aber sie wäre menschenscheu und bissig. Weil wir noch einen Zwinger frei hatten und mein Mann dem Vorbesitzer, den er für einen totalen Idioten hielt, zeigen wollte, dass es auch andere Schäferhundliebhaber gibt, haben wir sie zu uns genommen. Lena hat sie abgeholt und unter vielen Vorsichtsmaßnahmen aus dem Auto geholt. Und Betti ist freudig auf meinen Mann zugelaufen. Der Beginn einer großen Freundschaft. Mein Mann hat sich sehr um sie gekümmert und ihr die Menschenscheu genommen. Zu seinen Lieblingsvorführungen gehörte, dass er einen Hundkuchen zwischen die Zähne nahm und Betti den Kuchen sehr vorsichtig heraus holte. Die Beiden haben auf der Ladefläche seines Autos in der Sonne geschlafen, damit die unruhige Betti zur Ruhe kam und sie war immer bei ihm, wenn er auf dem Hof etwas machen mußte. Von Anfang an hatte sie gegenüber anderen Hunden ein gutes Sozialverhalten. Nur der Versuch, sie an die Wohnung zu gewöhnen, ging schief. Und als Lena ansprach, dass wir sie doch weiter geben wollten, hat mein Mann gesagt: Wir sind keine Hundehändler, sie bleibt bei uns. Und wenn er nicht krank geworden und verstorben wäre, wäre das auch so geblieben.
Der Pechvogel hatte also das Glück, erst Lena und dann meinen Mann kennen zu lernen. Und dann im vorigen Jahr Sie, liebes Tierhof-Straelen-Team. Und Sie hatte dann noch ein schönes Jahr bei Ihnen in Gesellschaft mit anderen Hunden, mit einem richtigen Dach über dem Kopf und einem Team, das immer da war. Unter dem Strich war sie also kein Pechvogel, sondern ein Glückskind. Wir haben sie so genommen, wie sie war und keine Anforderungen gestellt, die sie nicht erfüllen konnte. Und aus dem Angstbeisser ist eine umgängliche, selbstbewußte Hündin geworden. Die dann noch 10 gute Jahre hatte und älter geworden ist als jeder unserer Schäferhunde vorher.
Es ist also bei aller Trauer eine gute Geschichte.
Jetzt möchte ich mich noch einmal bei Ihnen recht herzlich bedanken. Ich war sehr froh, dass Betti bei Ihnen so gut aufgehoben war und bewundere Ihre Arbeit sehr. Ich habe immer wieder zu Freunden gesagt, ich komme ohne Voranmeldung dort hin und immer ist alles sauber und die Hunde sind in sehr gutem Zustand. Und es riecht nicht schon von weiterm nach Urin und Kot. Sie machen einen tollen Job. Und ich werde Sie auch weiterhin unterstützen, so lange ich es kann.
Es wäre schön, wenn Sie uns benachrichtigen, wenn die Urne mit Bettis Asche bei Ihnen ist. Lena und ich würden sie dann holen kommen. Selbstverständlich übernehmen wir die Kosten für die Einäscherung.
Ihnen Allen herzlichen Dank und liebe Grüße
Ihre Ursula Fels
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Betty
ist eine in 1999 geborene Schäferhündin, die im Februar 2011 von der Vorbesitzerin zu uns gebracht wurde. Betty lebte auf einem angepachteten Hofgelände in einem Außengehege, da der Versuch sie an das Haus zu gewöhnen scheiterte. Als das Herrchen von Betty verstorben ist, wurde die alleinige Versorgung von Betty durch das Frauchen immer schwieriger, so dass schweren Herzens nach einem Gnadenhofplatz für die zwölfjährige Hündin gesucht wurde. Betty lebt nun bei uns glücklich mit Neufundländer Aaron zusammen und hat sich entgegen allen Befürchtungen (einen alten Baum noch zu verpflanzen) ohne Probleme und innerhalb weniger Tage super eingelebt. Betty genießt die Hundegesellschaft und das abwechselungsreiche Tagesprogramm.
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| Schon seit Jahren beschäftigt eine Rinder- und Pferdehaltung in Frauenhagen in der Uckermark Tierfreunde und Behörden. Hier die aktuelle Entwicklung:
14.02.2012 Abtransport der Rinderherde Das Tierdrama auf einer Koppel in Frauenhagen hat vorerst ein Ende gefunden. Eine unter schwierigsten Bedingungen gehaltene Rinderherde, die immer wieder für Schlagzeilen sorgte, ist jetzt in einem Stall untergebracht worden. Damit soll eine Todesserie enden. Weiterlesen 21.02.2012 Bußgeld wegen toter Tiere auf der Koppel … Der Amtstierarzt der uckermärkischen Kreisverwaltung erhielt Mitte April vergangenen Jahres den Anruf eines besorgten Bürgers. Der gab an, dass sich mehrere verendete Tiere bei einer Strohmiete nahe Frauenhagen befinden würden. In der Vergangenheit hatten auf der besagten Koppel immer wieder ähnliche Fälle für Aufregung gesorgt. Der Amtsveterinär setzte sich sofort ins Auto und entdeckte an besagter Stelle tatsächlich fünf tote Kälber und eine tote Kuhe. Sie waren teilweise mit Stroh abgedeckt. Weiterlesen |
| Die Fahndung nach dem Fahrzeug, mit dem am Freitag, den 10. Februar 2012 ein Hund nach einer Kollision zu Tode geschleift worden war, hatte Erfolg. Bei einer akribischen Absuche des westlichen Stadtgebiets entdeckten Beamte des Polizeireviers Weinheim das Auto, nach dem seit vergangenen Freitag gefahndet worden war. Unfallspuren gesichert, die von der Kollision mit dem Hund stammen dürften, wurden gesichert. Weiterlesen
Das war passiert:
…21.20 Uhr: Die lebhafte Hundedame reißt sich beim Gassi gehen in der Pappelallee von der Leine los. Sie läuft auf die Fahrbahn, wird von einem „Ford Ka“ erfasst, unter der Fahrzeugfront eingeklemmt und mitgeschleift.
Unfassbar! Anstatt anzuhalten, schleift der unbekannte Fahrer „Emma“ zwei Kilometer mit, lässt das schwer verletzte Tier dann an einer Tankstelle liegen….Weiterlesen
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| AHO Redaktion Kleintiere & Pferde 17. Februar 2012 Gericht bestätigt Veterinäramt +++ Wo beginnt animal-hoarding? Saarlouis (VG) – Werden mindestens drei fortpflanzungsfähige Hündinnen gehalten werden oder es erfolgen mindestens drei Würfe pro Jahr, kann man regelmäßig von einer Hundezucht ausgehen. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht des Saarlandes mit Beschluss vom 08.02.2012 entschieden und damit den Eilantrag mehrerer Tierhalter zurückgewiesen, mit dem diese die Aussetzung zweier tierschutzrechtlicher Anordnungen erreichen wollten (Az.: 5 L 48/12).
Die Antragsteller halten auf ihrem 26 ar großen Areal in Nunkirchen ca. 50 Hunde, 6 Katzen, 4 Pferde, 1 Lama, 1 Waschbär und verschiedene weitere Tiere. Im Rahmen einer zuvor gerichtlich angeordneten Durchsuchung stellten die Amtstierärzte fest, dass mehr oder weniger alle Orte, an denen die Tiere gehalten wurden, stark mit Kothaufen und Urinlachen verdreckt und viele Tiere vernachlässigt waren. Allein im Wohnhaus befanden sich 26 Hunde, 6 Katzen, 1 australische Echse, 4 Boa Constrictor, 2 Hamster, 1 Tigerpython, 1 Vogelspinne sowie Ratten und Mäuse als Futtertiere für die Boas.
Die Tierschutzbehörde hat die Halter aufgefordert, die gewerbliche Zucht mit Hunden sofort einzustellen und alle Tiere ab sofort tierschutzgerecht zu halten. Des Weiteren wurde die Duldung von Nachkontrollen auch im Wohnbereich des Hauses angeordnet. Weil solche Anordnungen trotz eingelegter Rechtsmittel sofort zu befolgen sind, haben die Tierhalter das Verwaltungsgericht angerufen.
Das Gericht hat den Eilantrag zurückgewiesen: Eine Hundezucht liege regelmäßig bereits vor, wenn mindestens drei fortpflanzungsfähige Hündinnen gehalten würden oder mindestens drei Würfe pro Jahr erfolgten. Wer so viele Tiere halte, könne auch zur Führung eines Bestandsbuches verpflichtet werden. Dass die Antragsteller allen ihren Hunden regelmäßig Auslauf im Rahmen von Spaziergängen gewähren, haben die Richter für kaum vorstellbar gehalten. Die Behauptung, die Aufenthaltsbereiche aller Tiere würden täglich gereinigt, sei durch das Ergebnis unangekündigter behördlicher Kontrollen widerlegt worden. Lamas und Waschbären dürften grundsätzlich nicht allein gehalten werden. In jedem Fall seien die Haltungsbedingungen für Lama und Waschbär zu klein und nicht artgerecht. Nachkontrollen auch im Wohnbereich der Antragsteller seien rechtlich geboten, nachdem bei der Durchsuchung erklärt worden sei, es gebe keine weiteren Tiere, und dann im Schlafzimmerschrank eine trächtige Hündin und im Ehebett zwei Welpen gefunden worden seien. Sollten die Betroffenen den Bestand an fortpflanzungsfähigen Hündinnen nicht auf zwei reduzieren, dürfe die Tierschutzbehörde ihnen die überzähligen Tiere wegnehmen.
Trete durch die getroffenen Maßnahmen keine Besserung ein, müsse die Veterinärbehörde erwägen, ob die Tierhalter als sogenannte Tierhorter (“animal hoarding”) zu qualifizieren seien, denen regelmäßig nur mit einem generellen Haltungsverbot begegnet werden könne. Der Beschluss ist nicht rechtskräftig. Er kann mit der Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes angefochten werden.
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Gina, eine knapp sechsjährige Bullterrier-Mixhündin verlor aufgrund von Obdachlosigkeit ihrer Besitzerin ihr Zuhause und kam über ein Tierheim aus dem Nachbarkreis im Januar zu uns. Gina wurde von einem anderen Tierheim vermittelt, die allerdings ihre Aufnahme ablehnten. Gina ist eine ganz süße und gut erzogene Maus, die nicht unbedingt sofort mit jeden Fremden "warm" wird.
Durch die Vermittlungshilfe von "Bullterrier in Not", meldete sich bei uns eine Dame mit jahrelanger Hundeerfahrung, deren Hündin verstorben war. Beim Besuchstermin wurden uns von ihr schon direkt alle erforderlichen Haltergenehmigungen vorgelegt und nach dem gegenseitigen "Warmwerden" durfte Gina glücklicherweise nach nur kurzem Aufenthalt bei uns, ihr neues Sofaplätzchen beziehen. DANKE an das neue Frauchen von Gina, die Anlagehunden aus den Tierheimen immer wieder eine Chance gibt, an Claudia Schürmann von Bullterrier in Not für die Vermittlungshilfe und nicht zu vergessen an Gabi Wettläufer vom Tierheim Wesel, die sich für Gina stark gemacht hat.
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| Hallo liebes Tierhof-Team Wir möchten uns nochmal bedanken,für den besten Hund der Welt!!!!!!!!! Emma (Kara) ist perfekt!! Sie ist mit allem und jedem verträglich,versucht nur zu gefallen und erobert hier alle Herzen (außer der Katzenherzen!).Wir können schon ohne Leine mir Ihr spazieren gehen. Zugegeben sie schläft etwas viel \:\-\). @ Jörn: Sportlich??? Naja,kommt vielleicht noch. Wir sind jedenfalls überglücklich und es läuft bestens! Lieben Gruß Roland,Emma(Kara),Fetti(Mausi),Lena und Sandra |


























