FOTO: Kunz-Moray

Eigentlich wollte die slowakische Firma, die Hundewelpen transportiert hat, Geld vom Rhein-Pfalz-Kreis für ihren Verlust. Doch nun fordert die Kreisverwaltung umgekehrt Schadensersatz: 22.000 Euro hatte sie innerhalb einer Woche in die Behandlung der Tiere investiert.

Weiterlesen: Die Rheinpfalz

Lübeck – Nur das beherzte Eingreifen der 25-Jährigen bewahrte das Tier vor dem Tod. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Tierheim sei die grausame Tat kein Einzelfall.

Nur ein Winseln ist zu hören gewesen, mehr nicht. Schreckliche Minuten musste der junge Hund durchleben, der im Travewasser des Breitlings in Schlutup um sein Leben kämpfte.

Weiterlesen: Lübecker Nachrichten Online

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Grausiger Fund in Dortmunds Markgrafenstraße 27: Die Polizei fand neben der toten 65-jährigen Wohnungsinhaberin einen bis aufs Skelett abgemagerten schwarzen Labrador, eine Katze in ähnlichem Zustand sowie weitere tote Katzen und Vögel. Die Räume waren zugemüllt.

Weiterlesen: WAZ

Hilden (RPO). Beinahe mit dem Tode hätte Montag für einen Hund ein Fall von Tierquälerei geendet. Wie der Tier- und Naturschutzverein Hilden meldete, hatte eine Joggerin am Kesselsweier gegenüber vom Jaberg gegen 15.30 Uhr gesehen, wie etwas aus dem Fenster eines dunklen Autos in einen Graben geworfen wurde. Als sie nachsah, stellte sie fest, dass es sich um einen alten blinden Yorkshire-Rüden handelte.

Weiterlesen: RP-Online

 

Vest. Helfen – gerne, aber wenn die die Grenzen zum professionellen Tierhandel nicht mehr zu sehen sind, dann greift die Kreisverwaltung ein. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen jetzt entschieden hat. Weiterlesen: Marlaktuell.de
FREIBURG. Eigentlich sollte es vor dem Verwaltungsgericht Freiburg um eine Rechnung des Offenburger Landratsamts gehen. Doch in der Verhandlung am Mittwoch kam immer wieder das Schicksal der 43 Hunde zur Sprache, die im September 2009 auf der Autobahn bei Rust aus einem überladenen Kleinlaster geholt und vom Landratsamt versorgt worden waren. Weiterlesen: Badische Zeitung

 

Das Ehepaar B. machte nicht erst in Dörrieloh negative Schlagzeilen.

Derzeit entscheidet das Amtsgericht Sulingen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Doch statt der erwarteten Urteilsverkündung am 14.5. stellte das angeklagte Ehepaar erneut einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin. Die erste Ablehnung der Richterin ist abgeschmettert worden, wegen fehlender Begründetheit. Bleibt abzuwarten, wie es nun mit dem zweiten Befangenheitsantrag weitergeht. Barbara und Karl-Heinz B., die schon in Bevern im Landkreis Holzminden wegen Verstoßes gegen den Tierschutz Schlagzeilen machten, reichten weiteres Bildmaterial ein, das wohl die artgerechte Unterbringung von Tieren belegen soll. Dies wird schwerlich gelingen, nachdem auf dem alten Hof der B.´s über 100 Hunde beschlagnahmt werden mussten. Laut Medienberichten sind es nun hauptsächlich Kleintiere, die danach dort massenhaft gehalten werden. Dass dies mit Tierschutz nichts zu tun hat, liegt auf der Hand. Dieselbe Masche ist ebenfalls schon 2003 in Bevern durchgezogen worden. Barbara B. begründete die erbärmlichen Zustände damals – Verstöße gegen das Tierkörperbeseitigungs- und Tierschutzgesetz, tote und kranke Tiere – mit Überforderung. Aber man habe ja nur Gutes im Sinn dabei. Was man den B.´s zweifelsfrei attestieren kann, ist eine ausgeprägte Art von Realitätsverlust. Denn wie ist es zu vermitteln, dass wieder massenhaft Tiere unter erbärmlichen Bedingungen festgesetzt wurden, nachdem schon in Bevern Hunderte tote Nager und von Infektionen befallene Hunde aufgetaucht sind? Damals hielten B.´s auch noch über 40 Schweine, die ihr Leben mit den Hunden auf dem verdreckten Grundstück fristeten. Die Schweine und alle anderen Tiere sind bis auf etwa 10 Hunde beschlagnahmt worden. Dass sich bei B.´s auch nichts ändern wird, wenn nicht konsequent durchgegriffen wird, zeigt auch ein Tierhalteverbot gegen Karl-Heinz B., das bereits vor Bekanntwerden der Zustände in Bevern ausgesprochen wurde. In einem Anhänger sind ein paar Hunde "vergessen" worden und an den Folgen winterlicher Temperaturen gestorben. Sicherlich ist auch diese Tierquälerei nur aus Versehen passiert.

Die Methode ist immer gleich. Fallen Barbara und Karl-Heinz B. durch ihr Treiben auf, ziehen sie in einen anderen Landkreis. Für die Veterinärämter (es gibt keine Zentraldatei, in der Missstände und Verursacher abrufbar sind) beginnt das Spielchen von neuem. Und da es in den Weiten des Internets immer noch Leute gibt wie hinter dem Pseudonym "Kangalklaus", der gegen Tierschützer hetzt, die gegen das Ehepaar B. vorgehen oder vorgegangen sind, zeigen wir als Betroffene, was wir 2003 auf dem Hof in Bevern vorfanden:
 

 
Zeugen gesucht 
 
Beigefügte Fotografien dokumentieren aufgefundene Schlachtabfälle von Pferden, die in der Gemarkung Langula im Bereich Struppeiche, die auf dem Rennstieg in Richtung Dornschildchen gefunden worden.

Außerdem fanden Jagdpächter am 22. April 2012 in der Gemarkung Zaunröden Pferdekadaver, wie auf einem beigefügten Foto ersichtlich wird.

Der Fachdienst Veterinär und Lebensmittelsicherheit, Mühlhausen/Ortsteil Felchta, Mühlhäuser Weg 139, Telefon: (0 36 01) 80 25 22 bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Urheber dieser Straftaten zur Rechenschaft ziehen zu können.

Möglicherweise können anhand der Abbildungen die Tiere identifiziert werden.

Die Fotos können Sie sich hier anschauen.

 

Landkreis Osterode: Tote Meerschweinchen an Hunde verfüttert

dpa Göttingen/Hattorf. Kot, Dreck, Urin, verschimmeltes Futter: Ein Ehepaar hat Hunderte von Hunden, Meerschweinchen und Kaninchen unter katastrophalen Bedingungen in einem alten Hotel gehalten. Die Veterinärbehörde verhängte ein Haltungsverbot, das jetzt gerichtlich bestätigt wurde.
Weiterlesen: Osnabrücker Zeitung

 

Tiermessie-Hölle aufgeflogen
von Imke Caselli

Der Messie-Haushalt im Landkreis Osterode liegt fern ab von jeglichen Nachbarn. Das nächste Haus steht vier Kilometer entfernt. Einsam liegt der Hof der Eheleute an einer Bundesstraße im Landkreis Osterode umgeben von Wald. Die nächsten Nachbarn wohnen fast vier Kilometer entfernt in der Ortschaft Hattorf. Autos fahren mit hoher Geschwindigkeit am Hof vorbei. Vielleicht ein Grund dafür, dass niemand bemerkte, unter welchen Bedingungen das Ehepaar Tiere hielt. Weiterlesen: NDR

 

Stand: 16.04.2012 20:20 Uhr
Messie-Tiere in besserem Zustand
 
Das Tierchaos in einem Haus in Hattorf im Landkreis Osterode hat sich gelichtet. Ein gutes Dutzend Hunde kläfft zwar in Zwingern noch vor sich hin und etliche Meerschweinchen und Kaninchen tummeln sich noch in Holzkäfigen im Garten. Weiterlesen: NDR