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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65849/1756923/kreispolizeibehoerde_kleve?search=hund POL-KLE: Junger Hund nach Vergiftung verendet
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„Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt, Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Er lehrt mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war. GENE HILL |
Im Tierschutzverein Westerwohld, Träger der Tierauffangstation am Kirchweg, kehrt kein Frieden ein. Auslöser des aktuellen Streits sind Vorwürfe der ehemaligen stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Katrin Witthöft und der Ex-Kassenwartin Renate Volkland. Beide waren vor zwei Wochen nach vereinsinternen Querelen mit Sylvia Rückert, hauptamtliche Tierheimchefin und Vorsitzende des Tierschutzvereins, von ihren Posten zurückgetreten
Witthöft und Volkland behaupten, Sylvia Rückert betreibe einen schwunghaften und zum Teil illegalen Handel mit Hunden aus dem Ausland. 2010 habe sie über 50 Tiere von Polen nach Deutschland bringen lassen. Das sei teilweise über Bekannte von Mitarbeitern des Tierheims geschehen. Weitere Hunde seien aus Griechenland und Ägypten geliefert worden. Insgesamt geht es um 73 Transfers. Einige der betroffenen Tiere sollen nicht ordnungsgemäß untersucht, geimpft und mit einem Identifikationschip versehen worden sein. Der Anteil der Auslandshunde habe im Tierheim in den vergangenen zwölf Monaten bei 65 Prozent gelegen und mit ihnen sei ein Verkaufserlös von 18000 Euro erzielt worden, sagen die beiden Ex-Vorstandsmitglieder.
„Frau Rückert hat gegen die Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung verstoßen und auch gewerbsmäßigen Handel mit Hunden betrieben“, behauptet Katrin Witthöft. Gewerbsmäßigkeit liegt laut Tierschutzgesetz dann vor, wenn Hunde einer Organisation mehr als 2045 Euro Verkaufserlös pro Jahr einbringen. Der Tierschutzverein Westerwohld läuft daher nach Ansicht der Gegner von Sabine Rückert Gefahr, dass ihm die Gemeinnützigkeit aberkannt wird. Außerdem habe die Tierheimchefin auch ihre Vorstandskollegen in Gefahr gebracht. Die wären nämlich im Ernstfall ebenso in der Haftung wie sie selbst.
Quelle: Segeberger Zeitung
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STRAACH/MZ. Ein schlimmer Fall von Tierquälerei ist am vergangenen Wochenende in Straach aufgedeckt worden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Polizisten fanden einen Hund in einer ehemaligen Sickergrube, die mit einem schweren Deckel verschlossen war. Das Tier sollte dort offenbar lebendig begraben werden. Die Polizisten gingen am Samstagnachmittag dem Hinweis eines Straacher Bürgers nach, der sich bestätigte. Der Hund, ein schwarz-brauner Mischlingsrüde, muss sich schon seit mehreren Tagen dort befunden haben, er war extrem abgemagert und dehydriert. Die Beamten befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Was sich als nicht ganz einfach erwies, die Grube ist etwa eineinhalb Meter tief und man weiß nie, wie ein verängstigtes Tier reagiert. Der Hund ist zunächst in die Wittenberger Tierklinik gebracht worden, wo er eine Infusion erhielt. Am Sonntag kam er ins Tierheim nach Reinsdorf. "Wir werden ihn jetzt aufpäppeln", sagte der Vorsitzende des Tierheim-Vereins, Jürgen Krause. Der Hund ist 14 Kilo schwer, müsste aber um die 30 Kilo wiegen. "Nur noch Haut und Knochen", so Krause erschüttert, der sich nicht erinnern kann, mit solch einem Fall schon mal konfrontiert gewesen zu sein. "So was muss geahndet werden", fordert der Vereinschef. Die Ermittlungen laufen. Die Polizei bittet auch um Unterstützung. Wer kann Hinweise zum Halter geben? Informationen ans Revier Wittenberg unter Tel. 03491 / 46 90.
Der Hund vor seiner Befreiung. Beamte entdeckten das abgemagerte und dehydrierte Tier Samstag in einer Sickergrube in Straach. (FOTO: POLIZEI)
Quelle: www.mz-web.de |



