Der Westen – Jürgen Stahl – Bochum.

56 Katzen in einer Bochumer 73-Quadratmeter-Wohnung und ein bestialischer Gestank im Treppenhaus – dennoch wollen die Nachbarn die Tierquälerei nicht bemerkt haben. Sie wehren sich gegen Vorwürfe: "Niemand von uns hat jemals ein Katzenjaulen gehört." 

„Es mag unglaublich klingen. Aber wir wussten nicht, dass hier massenhaft Katzen gehalten wurden.“ Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Weitmar wehren sich gegen den Vorwurf, nichts gegen die Tierquälerei einer Mieterin unternommen zu haben.

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02.09.2011 Krasser Fall von Tierquälerei: Wer kennt diesen Hund?

Als Tierschützer haben wir schon eine Menge gesehen – aber dieser Fall schockt wohl jeden:

HundMaulkorbGanzAm Vormittag des 02.09.2011 wurde durch Mitarbeiter der Stadt Münster ein Rüde der Rasse "Holländischer Schäferhund" (Herder) als Fundtier ins Tierheim gebracht. Das Tier war abgemagert und trug noch Reste einer Metallkette um den Hals. Schlimmer aber war sein Maulkorb, der tief ins Fleisch eingewachsen war und durch den fortgeschrittenen Entzündungsprozess einen infernalischen Gestank verbreitete. Weiterhin hatte der Hund eine Verletzung am Hals und eine weitere am linken Vorderbein.

Die Fotos zeigen den Hund direkt nach seine Ankunft im Tierheim.

Noch am selben Vormittag wurde das bedauernswerte Tier in einem operativen Eingriff von dem Maulkorb befreit und die Wunden versorgt.

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Sachdienliche Hinweise bitte entweder telefonisch an das Tierheim (Tel. 0251 – 32 62 80, täglich zwischen 12 und 17 Uhr) oder per Mail.

 

Romina

geb.~ 2001, gestorben am 02.09.2011

Begrenzt ist das Leben,
doch unendlich die Erinnerung.
Du bist und bleibst in unseren Herzen.

Im September 2005 wurden wir vom Vet-Amt gebeten, uns einer Rotti-Hündin anzunehmen, deren Halter die Vermehrung von Rottweilern eingestellt hatte. Die Hündin war als Rottweiler kaum zu erkennen: total abgemagert und das Fellkleid war "grau vermehlt" und fettig. Dass sie in ihrem Leben Schläge oder Tritte abbekommen hatte, war an ihrem Verhalten deutlich zu erkennen. Die Veterinärin bat uns, dem Mädel wenigstens noch ein paar schöne Wochen evtl. Monate zu schenken. Die Bauchspeicheldrüse sei stark geschädigt. Gesagt, getan. Romina kam zu uns.
In der ersten Nacht befreite sie sich aus dem Gehege und als wir morgens das Tor aufmachten lag sie auf uns wartend davor, obwohl sie damals durchaus die Möglichkeit hatte, den Hof zu verlassen. Männern vertraute sie überhaupt nicht und beim Anfassen schrie sie generell vor Panik auf. Tina entschloss sich Romina in ihr Wohnungsrudel zu integrieren, da sie der festen Überzeugung war, der schlechte körperliche Zustand sei nur psychisch bedingt,. Und so sollte es auch sein, unsere Romina blühte förmlich auf, war mit allen Mitbewohnern verträglich und die Medikamente waren kurze Zeit später nicht mehr nötig. Aus ein paar schönen Wochen sind nun 6 Jahre geworden. In den letzten Jahren durften ihr sogar Männer näher kommen, jedoch legte sie keinen allzu großen Wert auf Menschen, die nicht ihre Bezugspersonen waren. Bis zum letzten Tag behielt sie ihre Angewohnheit bei, nach dem Fressen noch einen gewissen Futtervorrat wie ein Goldhamster maulweise beiseite zu schaffen, um es dann genüsslich zu verzehren.

Liebe "Minni"

Wir sind dankbar, dass wir trotz Deiner negativen Vorgeschichte Deine wunderbare Entwicklung erleben und ein so sensibles und zauberhaftes Rottimädel über doch noch so viele Jahre bei uns haben durften. So leise Du gekommen bist, so leise bist Du nun auch gegangen. Mach es gut altes Mädel.

 

Kira

geb. 16.08.2002, gestorben am 31.08.2011

Es tut so weh, es ist so schwer ohne Dich zu leben.
Du fehlst uns und Deinem Kumpel Sparky so sehr.

In dem Moment, in dem man erkennt, dass dem,
den man liebt, die Kraft zu leben verlässt,

… wird alles still. Es bleibt still.

Du wirst immer bei uns und Sparky sein,
und in unser aller Herzen weiterleben.