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Wir möchten anhand dieses Schriftwechsels einmal näher bringen, in welcher Form zum Teil die sogenannte "Rettung von Auslandshunden" betrieben wird und endet. Traurig stimmt uns, dass Nachfragen und Hinweise in der Regel als persönlicher Angriff gesehen werden.

Hinweis: Gamin lebt und es wird über verhaltenstherapeutische Maßnahmen nachgedacht!!!

Jeder kann sich nach dem Lesen des Schriftverkehrs ein eigenes Bild zu der Rettung von Gamin machen!

Nachdenkliche Grüße

Das Team des Tierhofes Straelen

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—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von:
An: info <info@tierhof-straelen.de>
Verschickt: Sa, 15 Okt 2011 6:48 am
Betreff: gamin

hallo liebes team vom tierhof straelen,

herr … hat mich an sie weitergeleitet,weil wir,das sind tierfreunde-musher ,ein problem haben.
es handelt sich hierbei um einen 12 monate alten malinois rüden,der von uns vermittelt wurde und nun auf endstellte bei einem älteren herrn ist.
das problem bei gamin ist,er hat sich nach 2 monaten zu einem kleinen kampfschweinchen entpuppt,das heisst,er schnappt bei fremden zu(strafanzeige wegen beissen lauft schon.)
ich habe auch schon 2 interessenten vorbeigeschickt,die aber von gamin auch in die flucht gebissen wurden.
meine frage nun,haben sie ne idee,wer diesem vorpupertieredem gamin paroli bieten könnte?mir tut dieser hund in der seele weh,weil er wirklich nur aus angst zuschnappt,und er,durch dass er in der belgischen tötung gesessen hat,wahrscheinlich ein trauma durchlebt.
ich kämpfe nun seit 2 wochen um diesen hundweil ihm die spritze droht,aber ich muss sagen,ich bin langsam mit meinem latain am ende,deshalb dieser hilferuf an sie.

vielleicht fällt ihnen ja jemanden ein,der a. mit so einem hund erstmal klar kommt,und b. ihn mit viel trainng wieder auf vordermann bringt.

glg

 

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To:
Subject: Re: gamin
From: retthofer3@aol.com
Date: Mon, 17 Oct 2011 07:19:23 -0400

Hallo,

leider haben wir zur Zeit keinerlei Kapazitäten frei. Wir sind schon übervoll, so dass wir in diesem Fall leider nicht helfen können. Sicherlich spielt die Vorgeschichte von Gamin eine Rolle, man darf aber nicht unterschätzen, dass es sich um einen Mali handelt, der wirklich bei diesen Verhaltensauffälligkeiten in sehr sach- und fachkundige Hände gehört. Nicht umsonst bezeichnet man Malis sehr oft als Rasierklinge, die man sich wirklich nur anschaffen sollte, wenn man weiß wie man damit umgeht. Selbstverständlich melden wir uns, falls wir wider Erwarten einen Platz frei haben sollten, was aber bei der zur Zeit hier lebenden Schützlingen eher unwahrscheinlich ist. Natürlich hören wir uns rum, wer ggf. einen geeigneten Platz hat. Gerne können Sie uns auch eine Email zukommen lassen, mit Bildern und einer nicht verharmlosenden Beschreibung, dann können wir Gamin ggf. unter Notfall mit auf unsere Seite nehmen.

Ihnen erst einmal alles Gute

Martina Retthofer/Corinna Markau
Tierhof Straelen

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—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von:
An: retthofer3 <retthofer3@aol.com>
Verschickt: Di, 18 Okt 2011 10:54 am
Betreff: RE: gamin

hallo frau retthofer und frau markau,

glaub nun kommt alle hilfe zu spät,das veterinärsamt hat gamin nun eingezogen und ihn auf stufe 1 der gefährlichkeitsskala gesetzt.nun ist er im tierheim in düsseldorf gelandet,wo er morgen einen wesenstest machen soll.dazu wirds aber wahrscheinlich erst gar nicht kommen,weil die gamin erst gar nicht aus dem zwinger bekommen ohne das er alle totbeist.glaub auch kaum ,dass sein besitzer,der als einzigster bezug und der auch noch nie gebissen wurde von gamin,extra dort hinkommt und behilflich sein wird,gamin auf den platz zu bringen.
gamin wird spätestens morgen abend tot sein.

ich danke ihnen zwein aber trotzdem für ihre antwort und für ihr offenes ohr, all meine bemühungen sind nun gescheitert,es ist einfach alles nur noch traurig….

glg

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To:
Subject: Re: gamin
From: retthofer3@aol.com
Date: Tue, 18 Oct 2011 06:39:43 -0400

Hallo,

wir können uns kaum vorstellen, dass das tatsächlich so abläuft. Das hört sich ja so an, als wolle das Veterinäramt Gamin töten. Es ist doch klar, dass Gamin sich nicht vorführen lässt und sich erst einmal einleben muss. Das werden doch die Verantwortlichen im Tierheim Düsseldorf auch wissen. Haben Sie mit dem zuständigen Veterinär gesprochen bzw. mit Verantwortllichen des Tierheims? Für eine Einschläferung müssen ja schon erhebliche Dinge vorgefallen sein. Wir glauben kaum, dass die Verantwortlichen so schnell einer Einschläferung zustimmen. Sollten Sie Kontaktdaten haben, teilen Sie uns diese gerne mit, dann können wir versuchen uns selbst mal schlau zu machen.

Wissen Sie oder denken Sie, dass dem bisherigen Besitzer egal ist, was mit dem Hund passiert?

Sie müssen schon entschuldigen, aber letztendlich sind immer die Tiere, die unserer Meinung nach ohne Sinn und Verstand herangekarrt werden und dann auch noch voreilig an nicht geeignete Menschen vermittelt werden, die Leidtragenden solcher Aktionen. Wie gesagt, unserer Meinung nach vermittelt man nicht mal eben einen Mali, es ist bekannt, dass die gerne mal aus dem Ruder laufen und rassespezifisch, verantwortungsvolle und konsequente Führung brauchen, damit das nicht passiert. Hier kommt für uns die Frage auf, wer hat letztendlich Gamin auf dem Gewissen? Rettung sieht unserer Meinung nach anders aus!

Tierliebe, traurige und zugleich auch verständnislose Grüße

Martina Retthofer/Corinna Markau
Tierhof Straelen

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—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von:
An: retthofer3 <retthofer3@aol.com>
Verschickt: Di, 18 Okt 2011 2:03 pm
Betreff: RE: gamin

hallo,

um missverständnisse auszuräumen,ich sitze 600 km vom ort des geschehens entfernt und bin in diese sache mit gamin nur zufällig reingerutscht.ich kann ihnen nur sagen was mir selber mitgeteilt wude von den verantwortlichen.
dieser interessent hat jahrelange mali und hundeplatzerfahrung vorgewiesen,aufgrund dieser tatsachen wurde gamin dann auch dort hinvermittelt.laut ansage der vorherigen pflegestelle war gamin ein liebervoller,umgänglicher,gutmütiger hund.
ich kann ihnen wirklich nicht sagen,was die endstelle mit gamin in diesen 2 monaten angestellt hat,dass dieser hund nun so hochaggressiv geworden ist.ich tappe da auch im dunklen.
ich kann nun nur hoffen,dass das veterinärsamt nicht so voreilig handelt und es doch noch irgendeine lösung für gamin geben wird.
wie ich jetzt auch gerade erfahren habe,sucht nun anscheinedn das tierheim jemand,der an den hund drankommt,damit man schauen kann,ob ein training noch was bringt.
also erstmal entwarnung!
der besitzer von gamin hat laut aussage vom veterinäramt keine erlaubnis mehr,diesen hund zu führen ,da er als gefährlich eingestuft wurde.
mir selber geht das schicksal von gamin an die nieren,weil ich dieses theater nun schon seit 3 wochen mitbekomme,deshalb hab ich mich auch eingemischt und auch für ihn gekämpft.
ich weiss nur,dass die tierfreunde musher morgen ein gespräch mit dem veterinärsamt haben und sie versuchen werden,von ihrem eigentumsvorbehalt gebrauch zu machen.
so weit der stand der dinge,die ich eben vor ner halben stunde erfahren habe.
ich selber habe gamin nicht vermittelt,ich bin erst seit 3 wochen in diesem verien tätig und wie gesagt nur durch zufall mit gamin und seinem besitzer konfrontiert worden und seit diesen 3 wochen kämpf und setz ich mich für gamin ein,deswegen auch meine hilferufe an sämtliche tierschützer.

lg

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Hallo,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Nehmen Sie es nicht persönlich, aber Anfragen wie Ihre erreichen uns fast täglich. Komischerweise – es scheint schon fast System zu haben – ist das jeweilige Tier anfangs zum Scheitern (Sterben) verurteilt, keiner tut was, man selbst ist mit den Nerven am Ende und das Elend schlägt dem jeweiligen Schreiber auf die Nieren und er fühlt sich in seiner Traurigkeit gefangen. Wenn die Tierhilfe, für die Sie sich so weit aus dem Fenster lehnen, verantwortungsvoll gehandelt hätte, wäre es gar nicht zu diesen Vorfällen gekommen. Man fasst sich ja schon an den Kopf, wenn man hört "hundeplatzerfahren". Der Hund ist gerade mal zwei Monate in seinem neuen Zuhause! Seit drei Wochen sind Sie nun schon mit dem Thema Gamin beschäftigt. Hier kommt die Frage auf, wieso hat der Verein denn nicht schon in dieser Zeit von seinem Eigentumsrecht Gebrauch gemacht? Sie werden jetzt sagen, weil niemand die Herausforderung annehmen wollte oder konnte! Wir sagen: Auf solche Eventualitäten stellt sich ein verantwortungsvoller Verein im Vorhinein ein und hat für solche Fälle eigene Kapazitäten und erfahrene Ansprechpartner. Wenn ein Verein das nicht leisten kann, sollte er auch von solchen Rettungsaktionen die Finger lassen.

Und ….wenn Sie weiter für den Verein tätig sein wollen, sollten Sie sich auf faktisch nachprüfbare Versionen reduzieren und nicht schon das Kind in einen Brunnen fallen lassen, bevor überhaupt einer gebaut ist. Mit Ihrer Ausführung jedenfalls unterstreichen Sie nicht die Seriösität des Vereins, der es durch fehlende Verantwortung erst zu einer Sicherstellung hat kommen lassen!

Natürlich gehen wir davon aus, dass Sie es nur gut gemeint haben und irgendwie für Gamin eine vernünftige Lösung schaffen wollten. Wir hoffen, dass Sie sich durch unsere Zeilen nicht angegriffen fühlen, sondern das unsere Zeilen Sie zum Nachdenken anregen. Dass wir so sensibel und gereizt auf solche Fälle reagieren, liegt an der Tatsache, dass wir diejenigen sind, die ständig da anfangen, wo andere mit ihrem Tierschutz aufhören und deshalb für eine Vielzahl von sogenannten "auffällig gewordenen" Hunden zu einer Einrichtung geworden sind, die sich verantwortungsvoll und würdevoll bis zum natürlichen Tod um diese Tiere kümmert. Um so mehr, erschüttert es uns, wenn wir aufgrund mangelnder Kapazität in einem solchen Fall, einem so jungen Hund nicht helfen können.

Tierliebe Grüße

Martina Retthofer/Corinna Markau
Tierhof Straelen

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—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von:
An: retthofer3 <retthofer3@aol.com>
Verschickt: Di, 18 Okt 2011 4:35 pm
Betreff: RE: gamin

das einzigste was ich für gamin wollte war hilfe und mehr nicht.
vorwürfemails helfen gamin in seiner situation auch nicht weiter.
man kann die schuld bei allen und bei jedem suchen,aber ich finde das tut in diesem notfall nicht zur sache.
ich bedanke mich trotzdem bei ihnen,wünsche ihnen und auch ihrem team alles gute
.


 

 

Wir haben mal wieder fotografiert. Wunderbare Herbsttage machten es möglich. Viel Spaß beim Betrachten: Galerie

 

11. Oktober 2011 19:27; Akt: 12.10.2011 13:04 Print
Sodomit muss sich in Therapie begebenSodomit muss sich in Therapie begeben
von Anna Lüthi – Ein 25-jähriger Baselbieter stand heute in Liestal vor Gericht: Er verging sich über Jahre an seinen Hunden. Zum Verhängnis wurden ihm seine eigenen Forumseinträge.

Er war ein Angeklagter der eher seltsamen Sorte. Der 25-Jährige Zoophilist, der mit seinem Bart und seinem urchigen Äusseren älter aussieht, machte während der vierstündigen Verhandlung keine Anstalten, seinen Parka auszuziehen. Hin und wieder zuckte er mit dem Kopf. Er trug ein Hundehalsband. Und wenn er sprach, tat er es leise und gepresst.

Das sei schon ein Fortschritt, meinte der psychiatrische Gutachter, der beim äusserst intelligenten Angeklagten eine schwere narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostizierte. Während der ersten Gespräche habe er noch die Fäuste geballt, wenn er sprach.

Besuch nur mit Begleitung

Heute sagte der Angeklagte: «Blässli kam in keinster Weise zu Schaden – im Gegenteil: Es geht ihm gut.» Blässli, das war gleichzeitig sein Appenzeller Sennenhund und «Lebenspartner». Diesen darf der Angeklagte heute nur noch begleitet besuchen. Denn die Anklage lautete: Seit 2008 soll der 25-Jährige an Blässli und zwei weiteren Hunden regelmässig sexuelle Handlungen vorgenommen haben.

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Welch' grausames Schicksal stand dem Rüden Chance, der drei Tage mit einem Kunststoffseil an einem Baum angeleint war, bevor? Nur durch Zufall wurde der Rüde von einem Jäger gefunden und so vor dem sicheren Tod bewahrt (das Wochenblatt berichtete im Internet). Die Bilder von Chance sprechen eine deutliche, verachtende Sprache. Wer kann einem Tier so etwas antun?

Bilder und weiterer Bericht HIER

Umweltschutzminister Johannes Remmel (49, Grüne) plant ein „ökologisches Jagdgesetz“, das 2013 in Kraft treten soll.

Dabei soll auch das „Abschussrecht“ der Jäger für freilaufende Katzen eingeschränkt werden.

Hintergrund: Hunde dürfen geschossen werden, wenn sie ohne Herrchen Wild verfolgen oder reißen.

Katzen jedoch bereits, wenn sie in einer Entfernung von mehr als 200 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden – egal, ob sie „wilde“ heimatlose Katzen oder streunende Hauskatzen sind! Begründung der Jäger: Freilaufende Hunde und Katzen können Wildtiere in den Brut- und Aufzuchtzeiten schon durch bloße Anwesenheit stören. Zudem jagen Katzen Wildkaninchen, Junghasen und noch nicht flügge gewordene Fasane und Rebhühner.

Doch: Alleine in der Jagdsaison 2010/11 wurden in NRW 77 Hunde und 10 255 Katzen ganz legal erschossen.

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Sechs Tage lang waren ein weißer Schäferhund und eine junge Labrador-Mischlingshündin ohne Futter und Wasser in einem Haus in St. Filippen bei Brückl auf sich gestellt. Denn Frauchen und Herrchen zogen aus dem gemieteten Haus aus. Dabei haben sie scheinbar auf ihre beiden Hunde "vergessen".

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Von Joachim Sprothen, 05.10.11, 16:54h
Tierarzt Dr. Ludwig Stockem, der das verletzte Tier chirurgisch versorgte, zeigte sich über den schlimmen Zustand seines Patienten entsetzt. So etwas habe er „lange nicht mehr gesehen“.

Im Mechernicher Tierheim wurde jüngst eine gequälte Hündin mit etlichen, teils unversorgten Verletzungen abgeliefert. Ob das Tier überlebt, ist unklar. (Bild: Sprothen)
Mechernich – Das beklagenswerte Geschöpf muss ein monatelanges Martyrium hinter sich haben. „Er hat nicht gejault, als wir ihn berührten. Der Hund ist Schmerzen gewöhnt“, so Mechernichs Tierheimleiter Reiner Bauer. Für die Besucher des „Tags der Tiere“ in der Auffangstation war der Anblick der geschundenen Kreatur am Sonntag allerdings schwer erträglich.

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AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
5. Oktober 2011
Über 50 verwahrloste Katzen: Halterin zu Haft auf Bewährung verurteilt
Bochum (aho) – Weil sie über 50 Perserkatzen in ihrer Drei-Zimmer-Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus völlig verwahrlosen ließ, wurde jetzt eine 62-jährige Bochumerin zu neun Monaten Haft auf Bewährung und einem 5jährigen Tierhalteverbot verurteilt . Außerdem muss sie 1.800 Euro an die Staatskasse zahlen. In der Verhandlung kamen kaum vorzustellende Haltungsbedingungen zur Sprache. Der Boden der Räume waren mit einem Gemisch von Katzenkot, Urin und Futter bedeckt. Die Katzen waren zum Teil abgemagert und litten an Flohbefall. Ein Katzenkadaver lag im Kühlschrank. Sieben Katzen mussten eingeschläfert werden.